18 April 2026, 20:26

Agilis least Ersatzzüge nach schweren Unfällen – Fahrplan stabilisiert

Rote und gelbe Zugsitze mit Griffen und Stangen, Glasfenster und Deckenleuchten; Passagiere sind im Hintergrund durch die Fenster sichtbar.

Agilis least Ersatzzüge nach schweren Unfällen – Fahrplan stabilisiert

Agilis mietet zwei Ersatzzüge an, um Betrieb nach Unfällen aufrechtzuerhalten

Nach zwei schweren Unfällen, bei denen Lokomotiven von Agilis beschädigt wurden, hat das Unternehmen zwei Ersatzzüge geleast, um den Fahrplan wiederherzustellen. Die Vorfälle ereigneten sich in Manching und Dillingen und führten zu einem Mangel an rollendem Material. Die neuen Fahrzeuge sollen ab Mitte Oktober den Betrieb in der Donauregion stabilisieren.

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Die beiden beschädigten Agilis-Lokomotiven waren nach Kollisionen in den vergangenen Monaten außer Dienst gestellt worden. Um die Lücke zu schließen, sicherte sich das Unternehmen zwei Coradia-Continental-Triebzüge der Hessischen Landesbahn (HLB). Die von Alstom gebauten Züge verkehren normalerweise im Netz der Mittelhessen, werden nun aber auf Agilis-Strecken eingesetzt.

Jeder der geleasten Züge ist 73 Meter lang und in vier Abschnitte unterteilt. Im Inneren bieten sie Platz für 206 sitzende und weitere 188 stehende Fahrgäste. Die Außenlackierung in Rot, Orange und Grau entspricht dem üblichen Farbschema der HLB.

In den letzten Wochen wurden Agilis-Triebfahrzeugführer im Umgang mit den neuen Zügen geschult. Ab dem 13. Oktober werden die Ersatzzüge vor allem auf der Strecke zwischen Ulm und Donauwörth verkehren. Die Anmietung soll einen zuverlässigen Betrieb gewährleisten, während die beschädigten Lokomotiven repariert werden.

Die beiden geleasten Züge stärken den Fuhrpark von Agilis, bis die eigenen Lokomotiven wieder einsatzbereit sind. Ihr Einsatz zwischen Ulm und Donauwörth beginnt im kommenden Monat. Der Schritt folgt wochenlanger Vorbereitung, um die Fahrzeuge in den bestehenden Fahrplan zu integrieren.

Quelle