Bayerische Bischöfe entscheiden über Millionen für Bildung und Jugendseelsorge
Cathrin BlümelKatholische Bischöfe kommen zusammen - Finanzierung für Universitäten - Bayerische Bischöfe entscheiden über Millionen für Bildung und Jugendseelsorge
Bayerische katholische Bischöfe treffen sich in München zur Herbstvollversammlung
Diese Woche kommen die katholischen Bischöfe Bayerns in München zu ihrer Herbstvollversammlung zusammen. Unter der Leitung von Kardinal Reinhard Marx werden sie die Finanzierung katholischer Bildungs- und Jugendeinrichtungen in der Region überprüfen. Ein zentraler Punkt ist der Haushalt 2026 des Bayerischen Zwischenkirchenfonds, der mehr als 60 Einrichtungen unterstützt.
Die Freisinger Bischofskonferenz vereint die Verantwortlichen der sieben bayerischen Erzbistümer und Bistümer sowie des Bistums Speyer. Auf der Tagesordnung stehen katholische Hochschulen, die Jugendseelsorge und die finanzielle Planung für die kommenden Jahre.
Der Zwischenkirchenfonds, offiziell Bayerische Zwischenkirchenstiftung, wird aus Mitteln der Kirchensteuer finanziert. 2023 betrug sein Gesamtbudget knapp 42 Millionen Euro, wobei 27,7 Millionen Euro an Universitäten und Hochschulen flossen. Obwohl der Fonds über 60 Einrichtungen fördert, bleibt unklar, welche katholischen Hochschulen oder Colleges konkret unterstützt werden.
Katholische Hochschulgemeinden (KHG) gibt es unter anderem in Eichstätt, Ingolstadt und Triesdorf. Ein direkter Nachweis, dass diese Gruppen Gelder aus der Stiftung erhalten, fehlt jedoch. Die Bischöfe werden nun den Haushalt für 2026 finalisieren und damit die künftige Förderung von Bildungs- und Seelsorgeprojekten in Bayern gestalten.
Die Beschlüsse dieser Versammlung entscheiden, wie Millionen aus Kirchensteuermitteln in den nächsten drei Jahren verteilt werden. Da Hochschulen und Jugendprogramme zu den Schwerpunkten zählen, werden die Ergebnisse katholische Einrichtungen im gesamten Freistaat prägen. Der verabschiedete Haushalt wird nach Ende der Konferenz veröffentlicht.






