BDLI schafft neue Position: Startup-Beauftragter fördert junge Luftfahrt-Pioniere
Mariechen Grein GrothBDLI schafft neue Position: Startup-Beauftragter fördert junge Luftfahrt-Pioniere
Der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) hat eine neue Position geschaffen, um junge Unternehmen der Branche zu fördern. Künftig wird ein Startup-Beauftragter dem Vorstand angehören, mit dem Ziel, Innovation und Zusammenarbeit zu stärken. Für diese Rolle wurde Florian Seibel ausgewählt, Mitgründer des Münchner Unternehmens Quantum Systems.
Der BDLI vertritt über 260 Mitgliedsunternehmen, die gemeinsam einen Jahresumsatz von rund 52 Milliarden Euro erwirtschaften und 120.000 Beschäftigte zählen. Der Verband ist Teil des europäischen Dachverbands AeroSpace and Defence Industries Association of Europe (ASD) sowie des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI).
Die neu geschaffene Position des Startup-Beauftragten soll die Sichtbarkeit von Luft- und Raumfahrt-Startups erhöhen und deren Wachstum fördern. Junge Unternehmen können Mitglied im BDLI werden, wenn sie weniger als fünf Jahre am Markt sind, weniger als 100 Mitarbeiter beschäftigen und einen Jahresumsatz von unter 10 Millionen Euro erzielen.
Florian Seibel, der Quantum Systems in München mitgegründet hat, übernimmt die Aufgabe. Sein Unternehmen ist mittlerweile an neun Standorten in sieben Ländern vertreten. BDLI-Präsident Michael Schoellhorn, der zugleich CEO von Airbus Defence and Space ist, betonte, dass Startups für den langfristigen Erfolg der Branche von zentraler Bedeutung seien.
Mit der Initiative sollen innovative Geschäftsmodelle gefördert, das Zukunftspotenzial der Branche aufgezeigt und der technologische Fortschritt gemeinsam mit aufstrebenden Unternehmen gestaltet werden. Durch Seibels Ernennung sollen die Verbindungen zwischen etablierten Luftfahrtunternehmen und der Startup-Szene gestärkt werden.
Der BDLI strebt mit der Berufung Seibels eine engere Zusammenarbeit zwischen Startups und der Luft- und Raumfahrtindustrie an. Der neue Startup-Beauftragte wird sich darauf konzentrieren, technologische Entwicklungen voranzutreiben und die Wettbewerbsfähigkeit des Sektors zu sichern. Startups, die die Kriterien erfüllen, können sich nun um eine BDLI-Mitgliedschaft bewerben, um Unterstützung und mehr Sichtbarkeit zu erhalten.






