04 April 2026, 00:39

Betrugsprävention in Fürth: Wie Bürger sich vor Trickdieben schützen können

Eine Zeichnung einer Gruppe von besorgten Menschen, die zusammenstehen, mit dem Text "Die bittere Aussicht vor uns, oder die Ins werfen auf" darüber.

Betrugsprävention in Fürth: Wie Bürger sich vor Trickdieben schützen können

Veranstaltung in Fürth: HypoVereinsbank und Polizei klären über Betrugsmaschen auf

Bei einer kürzlichen Veranstaltung in Fürth haben die HypoVereinsbank und die örtliche Polizei gemeinsam über die wachsende Bedrohung durch Betrugsdelikte informiert. Im Mittelpunkt stand die Aufklärung der Bürgerinnen und Bürger, wie sie Betrugsversuche erkennen und ihre Finanzen schützen können. Besonders ältere Menschen, die häufig ins Visier von Betrügern geraten, gehörten zu den Hauptteilnehmenden, die sich Rat holten.

Die Zusammenarbeit zwischen der HypoVereinsbank und dem Polizeipräsidium Fürth konzentrierte sich auf gängige Betrugsmethoden. Experten wiesen insbesondere auf sogenannte "Schock-Anrufe" hin, bei denen Kriminelle sich als Polizeibeamte oder Angehörige ausgeben, um unter falschen Vorwänden Geld zu erpressen. Weitere besprochene Maschen waren der "Enkeltrick", Liebesbetrug sowie Phishing über Messenger-Dienste oder Telefonanrufe (sogenanntes "Vishing").

Die Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, um mit Fachleuten über konkrete Fallbeispiele zu sprechen. Manuela Wolff, Filialleiterin der HypoVereinsbank in Fürth, betonte die Bedeutung von Wachsamkeit und Prävention. Sie warnte, dass Betrüger zunehmend mit psychologischem Druck arbeiten, um Opfer zur Herausgabe von Bargeld oder Wertgegenständen zu bewegen.

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Die Polizei unterstrich, dass echte Beamte niemals am Telefon nach Geld oder sensiblen Daten fragen würden. Als Verhaltensregel rieten sie, verdächtige Anrufe sofort zu beenden und zur Überprüfung die Notrufnummer 110 zu wählen. Aufgrund des positiven Echo der Veranstaltung sind weitere Aufklärungsveranstaltungen zu Betrugsprävention und Sicherheitsmaßnahmen geplant.

Obwohl aktuelle deutsche Statistiken für 2023 noch nicht vorliegen, zeigen Daten aus der Schweiz einen deutlichen Anstieg ähnlicher Betrugsfälle. Mehr als ein Drittel der rund 63.000 gemeldeten Cyberkriminalitätsdelikte in der Schweiz in diesem Jahr betrafen Erpressungsanrufe – ein Trend, der seit Mitte 2023 stark zugenommen hat.

Die Veranstaltung vermittelte den Anwesenden praktische Hilfsmittel, um Betrug zu erkennen und zu vermeiden. Die Teilnehmer verließen die Informationsveranstaltung mit klaren Handlungsanweisungen für den Umgang mit verdächtigen Anrufen und den Schutz ihres Vermögens. Die HypoVereinsbank und die lokalen Behörden wollen ihr Engagement in den kommenden Monaten mit weiteren Workshops fortsetzen.

AKTUALISIERUNG

New Warnings from HVB: Spoofed Numbers and Fake Account Scams

The HypoVereinsbank has issued detailed warnings about emerging fraud tactics not previously highlighted at the Fürth event. Key alerts include:

  • Spoofed phone numbers can mimic trusted contacts like 'HVB Hotline'.
  • Betrügerische Zahlungen are often demanded to 'secure' or 'stop' fake transactions.
  • Bank staff never ask for login details or security payments.
  • A new scam uses Google/Bing ads to redirect users to fake HVB login pages.