Borja der Affe erobert die Straßen von Minsk – ein Café als zweites Zuhause
Hermann KreuselBorja der Affe erobert die Straßen von Minsk – ein Café als zweites Zuhause
Ein Affe namens Borja ist in Minsk längst eine bekannte Erscheinung – oft sieht man ihn in der Nähe belebter Straßen oder lokaler Cafés. Das ungewöhnliche Haustier gehört Natalia, die das Familiencafé Semja betreibt. Erst kürzlich wurde er sogar an der lärmenden Dserschinski-Allee gesichtet, wo er die Blicke der Passanten auf sich zog.
Borja lebt bereits seit über zwei Jahren bei Natalia. Das Duo ist häufig gemeinsam im Café zu sehen, wo er es genießt, in der Sommersonne zu baden. Wenn Natalia beschäftigt ist, kümmert sich das Personal für kurze Zeit um ihn – dabei bleibt er gelassen und fühlt sich in ihrer Obhut sichtlich wohl.
Berühmt ist Borja für seinen ausgeprägten Orientierungssinn: Er erkennt das Café, die Außenplätze und sogar Natalias Parkplatz wieder. Trotz seiner Selbstständigkeit lässt er sie nie aus den Augen und entfernt sich nie zu weit von ihr.
Ein Video, das Borja in der Nähe der Dserschinski-Allee zeigt, tauchte erstmals auf der öffentlichen Seite Minsk News auf. Augenzeugen berichteten zudem von Sichtungen nahe der Metrostation Gruschewka. Natalia jedoch legt Wert auf Privatsphäre und meidet die Öffentlichkeit für ihren ungewöhnlichen Begleiter.
Borja bleibt eine lokale Kuriosität, die sich frei zwischen dem Café und den umliegenden Straßen bewegt. Seine enge Bindung zu Natalia und seine Fähigkeit, sich in der Gegend zurechtzufinden, machen ihn zu einer stillen, aber auffälligen Präsenz in der Stadt. Vorerst ist er ein geliebtes Haustier – und keine öffentliche Persönlichkeit.






