CSU-Kandidat Markus Schlemmer bricht 50-jährige SPD-Herrschaft in Aschaffenburg
Mariechen Grein GrothCSU-Kandidat Markus Schlemmer bricht 50-jährige SPD-Herrschaft in Aschaffenburg
Markus Schlemmer von der Christlich-Sozialen Union (CSU) hat die Stichwahl um das Bürgermeisteramt in Aschaffenburg gewonnen. Sein Sieg beendet eine über 50-jährige Regierungszeit der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) in der Stadt. Schlemmer wird sein Amt am 1. Mai antreten, nachdem er am Sonntag 56,3 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte.
Die Stichwahl war notwendig geworden, nachdem kein Kandidat bei der ersten Runde am 8. März die absolute Mehrheit erreicht hatte. Damals lag Schlemmer mit 41,1 Prozent vorne, während der amtierende SPD-Bürgermeister Jürgen Herzing 38,2 Prozent erhielt.
Am Sonntag stieg Schlemmers Unterstützung auf 56,3 Prozent, während Herzing bei 43,7 Prozent blieb. Die Wahlbeteiligung in der Stichwahl lag bei 47,5 Prozent.
Schlemmers Erfolg markiert das erste Mal seit Jahrzehnten, dass ein CSU-Politiker das Bürgermeisteramt in Aschaffenburg übernimmt. Die Stadt war seit 1970 durchgehend von Sozialdemokraten regiert worden.
Das Wahlergebnis bedeutet einen Wechsel an der Spitze Aschaffenburgs nach einem halben Jahrhundert unter der SPD. Schlemmers Amtszeit beginnt am 1. Mai, nachdem er in der Stichwahl eine klare Mehrheit erzielte. Die Veränderung spiegelt einen deutlichen Wandel in den lokalen Wählerpräferenzen wider.






