Deutsche Skitalente holen Edelmetall bei Junioren-WM in Narvik
Zwei junge deutsche Skifahrer glänzen bei den 45. FIS-Alpin-Juniorenweltmeisterschaften 2024 in Narvik
Die beiden deutschen Nachwuchsskifahrer Max Holzinger (17) aus Waakirchen und Michael Huber haben bei den 45. FIS-Alpin-Juniorenweltmeisterschaften 2024 in Narvik für Furore gesorgt. Holzinger sicherte sich Gold im Slalom sowie Silber im Riesenslalom, während Huber im Riesenslalom Bronze holte. Die Wettkämpfe waren von extremen Bedingungen geprägt: Starkregen und stürmische Winde erschwerten die Rennen und führten zu Programmänderungen.
Holzinger dominierte die U18-Kategorie und gewann souverän Gold im Slalom, wo er insgesamt den 26. Platz belegte. Zudem erkämpfte er sich Silber im Riesenslalom und erreichte in der Kombination Rang 29. Besonders bemerkenswert: Er war der einzige deutsche Starter, der das Slalomrennen erfolgreich beendete.
Gemeinsam traten die beiden auch im Teamwettbewerb an und belegten dort Platz 18. Huber wiederum überzeugte mit Bronze im Riesenslalom und schloss die Meisterschaft auf dem 39. Gesamtplatz ab.
Trotz des Erfolgs gab Holzinger zu, dass die Erfahrung nervenaufreibend, aber auch ein besonderes Erlebnis gewesen sei. Nun freut er sich auf die Rückkehr in den Schulalltag nach den Weltmeisterschaften und hofft, im nächsten Jahr wieder antreten zu können. Das schlechte Wetter – mit Stürmen, die einige Rennen verkürzten oder absagen ließen – stellte eine zusätzliche Herausforderung dar.
Die Meisterschaften zeigten, dass Holzinger und Huber trotz der schwierigen Bedingungen starke Leistungen abrufen konnten. Mit zwei Medaillen für Holzinger und Hubers Bronze unterstreichen sie ihr großes Potenzial im alpinen Skisport. Beide Athleten werden nun ins Training zurückkehren, während Holzinger zudem Schule und zukünftige Wettkämpfe unter einen Hut bringen muss.






