DSV setzt bei Olympia 2026 auf fünf statt sechs Biathletinnen – warum die Strategie überzeugt
Mariechen Grein GrothDSV setzt bei Olympia 2026 auf fünf statt sechs Biathletinnen – warum die Strategie überzeugt
Der Deutsche Skiverband (DSV) hat beschlossen, für die Winterspiele 2026 nur fünf statt der möglichen sechs Biathletinnen zu nominieren. Mit diesem Schritt will der Verband die Konzentration des Teams stärken und logistische Herausforderungen während der Olympischen Spiele vermeiden.
Die endgültige Aufstellung wird Ende Januar bekannt gegeben, wobei kurzfristige Änderungen möglich bleiben.
Deutschland hatte sich sechs Startplätze im Frauen-Biathlon für die Olympischen Spiele in Mailand-Cortina gesichert, die vom 6. bis 22. Februar stattfinden. Doch der DSV wird nur fünf Athletinnen ins Rennen schicken – eine Entscheidung, die sowohl strategische als auch praktische Gründe hat.
Das Biathlon-Zentrum in Antholz liegt abgelegen von den anderen Wettkampfstätten. Diese Distanz würde es einer sechsten Sportlerin erschweren, bei einem kurzfristigen Einsatz schnell vor Ort zu sein. Zudem könnte eine zusätzliche Athletin im Training – mit geringer Aussicht auf einen Wettkampf – die Vorbereitung der aktiven Starterinnen beeinträchtigen.
Berücksichtigt wurde bei der Entscheidung auch die Nähe Antholzs zu Deutschland, die im Falle von Verletzungen oder Erkrankungen spontane Nachnominierungen erleichtert. Die endgültigen Anpassungen hängen zudem von den offiziellen Regeln der Spiele ab, die möglicherweise noch kurz vor Beginn Änderungen zulassen.
Durch die Reduzierung auf fünf Sportlerinnen will der DSV die Logistik vereinfachen und eine zielgerichtete Vorbereitung gewährleisten. Die endgültige Auswahl wird Ende Januar verkündet, wobei Flexibilität für eventuelle spät notwendige Wechsel bleibt. Die Biathlon-Wettkämpfe finden in Antholz statt, während die anderen Sportarten in Mailand und Cortina d'Ampezzo ausgetragen werden.






