Dvlp revolutioniert Solarplanung mit digitaler Plattform für Geodaten und Netzkapazitäten
Mariechen Grein GrothDvlp revolutioniert Solarplanung mit digitaler Plattform für Geodaten und Netzkapazitäten
Dvlp startet Planungsplattform für Solaranlagen – Geodaten und Netzkapazitäten im Fokus
Das Berliner Start-up Dvlp hat eine digitale Planungsplattform auf den Markt gebracht, die Entwicklern von Solarprojekten den Zugang zu Geodaten erleichtern soll. Das Tool ermöglicht zudem die Vernetzung von Projektierern, um gemeinsam Netzkapazitäten zu leasen. Das vor etwa einem Jahr gegründete Unternehmen konzentriert sich auf Photovoltaik und Batteriespeicherlösungen.
Im Mittelpunkt steht ein Solarpark in Bayern mit ungewöhnlicher Flächengeometrie: Das Gelände besteht aus zwei Polygonen, die durch einen schmalen Streifen verbunden sind. Zwei Umspannwerke befinden sich in etwa drei Kilometern Entfernung – eine für aktuelle Standards übliche Distanz.
Bis 2028 plant Dvlp den Ausbau des Verteilnetzes am Standort. Zudem strebt das Unternehmen den Zugang zu schwer erhältlichen Daten an, etwa zu Redispatch-Maßnahmen, indem es direkt mit Netzbetreibern zusammenarbeitet. Allein im Oktober gab es an diesem Standort sieben solche Eingriffe.
Rund 63 Prozent der Fläche gelten als benachteiligte Region und sind damit förderfähig nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Nur 400 Quadratmeter des Geländes stehen als geschützte Biotope unter Naturschutz.
Die Plattform bietet Entwicklern nicht nur die Möglichkeit, Daten auszutauschen und bei der Netznutzung zu kooperieren, sondern liefert auch entscheidende Einblicke in Standortbedingungen und regulatorische Rahmenbedingungen. Damit soll die Planung von Solarprojekten in Bayern und darüber hinaus effizienter werden.
