Ein königliches Paar hält die Schützentradition in Meerbusch lebendig
Hermann KreuselEin königliches Paar hält die Schützentradition in Meerbusch lebendig
Konni I. Schäfer, 39, und seine Frau Susanne – von allen nur Susi genannt – sind tief verwurzelt in den Schützentraditionen von Meerbusch. Ihre Verbindung begann bereits in der Kindheit und festigte sich über Jahrzehnte gemeinsamer Aktivitäten. Heute regieren sie als königliches Paar des Fanfarenkorps und führen damit ein Familienerbe fort.
Erstmals trafen Konni und Susi als Kinder in der Jägerkompanie Eintracht aufeinander. Ihre Bindung vertiefte sich im Laufe der Jahre durch die gemeinsame Arbeit in der Gruppe. Vor zwanzig Jahren wurden sie zum ersten Mal als königliches Paar des Fanfarenkorps eingesetzt und erlebten so ihre erste Berührung mit der königlichen Tradition.
Konnis Vater, Carlo Schäfer, war eine prägende Persönlichkeit in der Gemeinschaft: Er amtierte als Regimentskönig von Büderich und später sogar als Bezirkskönig. Diese Familientradition beeinflusste Konnis Weg, der ihn 1968 zum Beitritt ins Bundesfanfarencorps führte. Susi wiederum war zehn Jahre lang aktives Mitglied der Eintracht, bevor sie selbst Führungsaufgaben übernahm.
Heute arbeitet Susi als professionelle Projektmanagerin und leitet aktuell das Projekt „Regentschaft 2026“. Konni meistert derweil den Spagat zwischen Familienleben mit den beiden Kindern Jakob (9) und Johanna (5) und den königlichen Pflichten. Unterstützt werden sie dabei von vier Ministern, die wie das Paar die blau-rote Uniform der Gesellschaft tragen.
Zu diesen Ministern zählen Kai Leveling, 36, der für den Energiebereich zuständig ist und die Veranstaltungstechnik koordiniert, sowie Patrick Wirtz, 35, der als „Minister für den Passierschein A 38“ die kommunale Bürokratie in Meerbusch betreut.
Die Geschichte der Schäfers verbindet persönliche Lebenswege mit ehrenamtlichem Engagement. Als königliche Repräsentanten und aktive Mitglieder lokaler Vereine halten sie die Traditionen lebendig. Mit einem Team engagierter Minister prägen sie weiterhin das kulturelle und administrative Gesicht Meerbuschs.






