Eisbachwelle in München bekommt bessere Beleuchtung für sicheres Abend-Surfen
Mariechen Grein GrothMehr Sicherheit beim Abend-Surfen auf der Eisbach-Welle - Eisbachwelle in München bekommt bessere Beleuchtung für sicheres Abend-Surfen
Münchens berühmte Eisbachwelle bekommt nun bessere Beleuchtung für Abend-Surfer
Die Maßnahme folgt einem tödlichen Unfall im vergangenen Jahr und soll den beliebten Spot nach Einbruch der Dunkelheit sicherer machen. Zwar bleibt Nachtsurfen weiterhin verboten, doch die neuen Regelungen ermöglichen Sessions bis 22:00 Uhr unter strengeren Auflagen.
Die Eisbachwelle ist seit den 1970er-Jahren ein Surf-Hotspot, wobei die offizielle Genehmigung erst 2010 erteilt wurde. Trotz ihrer langen Geschichte geriet der Ort nach einem tragischen Vorfall im April 2023 erneut in den Fokus: Eine Surferin starb, als sich ihre Leash am Flussbett verkeilte – die Rettungsbemühungen wurden durch die schlechte Beleuchtung erschwert.
Die Stadt hat seitdem hellere Lampen installiert, die die Feuerwehr bei Bedarf einschalten kann. Ab diesem Freitag wird die Beleuchtung zwischen 17:30 und 22:00 Uhr aktiviert. Surfen außerhalb dieser Zeiten bleibt jedoch weiterhin untersagt.
Um Risiken zu minimieren, dürfen nur noch Personen ab 14 Jahren ins Wasser. Zudem gilt ein Buddy-System, und Surfer müssen nachweisen, dass sie körperlich fit und erfahren sind. Die Behörden betonen, dass diese Regeln aus Sicherheitsgründen nicht verhandelbar sind.
Das neue Beleuchtungssystem reagiert auf die Bedenken, die nach dem tödlichen Unfall im letzten Jahr aufkamen. Surfer können die Welle nun am Abend bei besserer Sicht nutzen – wenn auch unter strengen Bedingungen. Die Stadt hofft, dass diese Schritte weitere Unfälle verhindern und die Eisbachwelle gleichzeitig für erfahrene Surfer zugänglich halten.






