EM-Debakel und Personalnot: Deutschlands schwieriger Start ins Turnier
Mariechen Grein GrothKrankheit stoppt Woltemade und Baumann - Atubolu nominiert - EM-Debakel und Personalnot: Deutschlands schwieriger Start ins Turnier
Deutsche Nationalmannschaft steht vor frühen Herausforderungen bei der EM-Vorbereitung
Die deutsche Fußballnationalmannschaft sieht sich zu Beginn der Vorbereitungen auf die EM 2024 mit frühen Rückschlägen konfrontiert. Die 0:2-Niederlage gegen die Slowakei im ersten Gruppenspiel der Gruppe A hat den Druck erhöht. Gleichzeitig kämpfen wichtige Spieler nur wenige Tage vor dem nächsten Spiel gegen Luxemburg mit gesundheitlichen Problemen.
Stammtorhüter Oliver Baumann fiel am Dienstag aufgrund von Übelkeit im Training aus. Seine Abwesenheit zwang die Mannschaft zu einer kurzfristigen Umstellung: Der 22-jährige Noah Atubolu vom SC Freiburg wurde als Ersatz berufen. Atubolu soll noch am Montag in Herzogenaurach eintreffen und würde damit sein Debüt im Kader der A-Nationalmannschaft geben.
Zudem fehlt mit Nick Woltemade der beste Stürmer der Mannschaft, der aufgrund einer Virusinfektion nicht zum Team stoßen konnte. Bundestrainer Julian Nagelsmann hat bisher keinen Ersatz nominiert, sodass mit Jonathan Burkardt (Eintracht Frankfurt) und Maximilian Beier (Borussia Dortmund) nur noch zwei Angreifer zur Verfügung stehen. Woltemades Ausfall wiegt besonders schwer, da er für Newcastle United in dieser Saison stark aufgelegt war – mit vier Toren, davon drei in seinen letzten vier Premier-League-Spielen.
Das nächste Spiel gegen Luxemburg wird für Baumann ein Heimspiel: Der Torwart hofft, rechtzeitig fit zu werden, doch seine Teilnahme bleibt ungewiss.
Die Mannschaft geht nun ohne zwei Leistungsträger in die Vorbereitung auf die anstehende Partie. Atubolus Einberufung sichert zwar die Torhüterposition ab, doch in der Offensive bleiben die Optionen begrenzt. Nach der Auftaktniederlage gegen die Slowakei muss Deutschland schnell wieder Tritt fassen.






