25 May 2026, 00:31

Green Flexibility revolutioniert Stromnetze mit Batteriespeicher-Lösung REGIOlink

"REGIOlink": Green Flexibility präsentiert sein Konzept für die Unterstützung des regionalen Netzwerks mit Batteriespeicher

Green Flexibility revolutioniert Stromnetze mit Batteriespeicher-Lösung REGIOlink

Green Flexibility stellt neues Konzept zur Entlastung der Stromnetze vor

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Das Unternehmen Green Flexibility hat einen innovativen Ansatz präsentiert, um Netzengpässe mithilfe großskaliger Batteriespeicher zu verringern. Das REGIOlink-Modell zielt darauf ab, Netzbetreibern flexible, datengestützte Lösungen anzubieten. Parallel zu einem Pilotprojekt in Immenstadt wurde ein Whitepaper veröffentlicht, das das Konzept detailliert beschreibt.

In ganz Deutschland steigt die Zahl der Anträge auf Netzanbindungen für große Batteriespeichersysteme rasant an. Doch die Integration dieser Systeme stockt, da viele Netzbetreiber nach wie vor den Neubau von Stromleitungen priorisieren – statt auf flexible Alternativen zu setzen.

Das REGIOlink-Modell führt datenbasierte Steuerungskorridore ein, die eine quantitative Bewertung der Netzflexibilität ermöglichen. Es klassifiziert die Betriebsmodi von Speichersystemen nach ihrer Auswirkung auf das Netz und bietet über ein Live-Dashboard volle Transparenz. Green Flexibility hat hierfür Implementierungsmodule entwickelt, darunter technische Bewertungen netzrelevanter Betriebsweisen sowie optimierte Abstimmungsprozesse.

Christina Hepp, Direktorin für Strategie bei Green Flexibility, räumt ein, dass Netzbetreiber bei der Nutzung netzdienlicher Betriebsmodi mögliche Einnahmeverluste befürchten. Gleichzeitig betont sie die Bedeutung fairer Vergütungsmodelle und klarer regulatorischer Rahmenbedingungen, um solche Lösungen flächendeckend einzuführen.

In Immenstadt wird das Konzept nun unter realen Bedingungen getestet. Das REGIOlink-Modell bietet einen strukturierten Ansatz, um Großspeicher in die Netze zu integrieren, ohne die Stabilität zu gefährden. Mit regulatorischer und finanzieller Unterstützung könnte es eine tragfähige Alternative zum klassischen Netzausbau darstellen. Das Pilotprojekt in Immenstadt wird in den kommenden Monaten zeigen, wie praxistauglich die Lösung ist.

Quelle