Haßelmann attackiert Scholz: "Versprechen ohne Taten – jetzt muss geliefert werden"
Hermann KreuselHaßelmann attackiert Scholz: "Versprechen ohne Taten – jetzt muss geliefert werden"
Britta Haßelmann, Spitzenpolitikerin der Grünen, hat Bundeskanzler Olaf Scholz und seine Regierung scharf kritisiert. Sie wirft ihnen vor, Erwartungen zu wecken, ohne für die Bürger spürbare Veränderungen umzusetzen. Ihre Äußerungen fielen in einem aktuellen Interview, in dem sie auch auf die Rolle des Oppositionsführers Friedrich Merz einging.
Haßelmann richtete sich direkt an Scholz und behauptete, er habe viel versprochen, aber wenig gehalten. Weder Angela Merkel noch Scholz hätten ihrer Meinung nach jemals solche finanziellen Spielräume gehabt wie Merz heute. Trotz dieser günstigen Voraussetzungen fehle der Regierung jedoch ein klarer Plan für soziale Reformen oder die Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen.
Auch Merz geriet in ihre Kritik: Mit einem Fußballvergleich unterstellte sie ihm, in entscheidenden Momenten abwesend zu sein. Zuvor hatte Merz Scholz als „Machtklempner“ verspottet – doch nun warf Haßelmann ihm vor, selbst nicht zu liefern. Obwohl ihre Worte unmissverständlich waren, betonte sie, die Grünen strebten keinen vorzeitigen Bruch der Koalition an.
Stattdessen unterstrich sie, ihre Partei sei bereit, Verantwortung zu übernehmen. Die Grünen wollten konkrete Fortschritte für das Land und seine Bürger. Ihre abschließende Botschaft an die Regierung war deutlich: „Reißt euch zusammen und liefert.“
Haßelmanns Aussagen spiegeln die wachsende Unzufriedenheit mit der aktuellen Regierung wider. Sie betont, die Grünen setzten weiter auf Reformen statt auf Neuwahlen. Der Appell zum Handeln kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der Druck auf die Regierung steigt, Versprechen endlich in Taten umzusetzen.






