Historische Klinikfusion in Niederbayern schafft Gesundheitsriesen mit 5.000 Mitarbeitern
Cathrin BlümelHistorische Klinikfusion in Niederbayern schafft Gesundheitsriesen mit 5.000 Mitarbeitern
Große Fusion im Gesundheitswesen in Niederbayern erhält grüne Ampel
Die geplante große Fusion im Gesundheitsbereich in Westniederbayern hat die volle Zustimmung der lokalen Behörden erhalten. Der Stadtrat und Kreistag von Landshut haben einstimmig den Zusammenschluss der Landshuter Klinikum gGmbH, der LAKUMED-Kliniken und des St.-Marien-Kinderkrankenhauses gebilligt. Der neue Träger wird ab dem 1. Januar 2026 unter gemeinsamer kommunaler Trägerschaft seinen Betrieb aufnehmen.
Der Beschluss krönt monatelange Planungen zur Schaffung eines leistungsfähigeren und effizienteren Gesundheitsnetzes. Das Münchner Beratungsunternehmen Inspiring Health entwickelte das medizinische Konzept, das hochwertige Versorgung mit Wirtschaftlichkeit verbindet. Ziel ist es, das aktuelle Versorgungsniveau zu halten, gleichzeitig aber zukünftige Anforderungen zu bewältigen und die regionale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.
Der fusionierte Verbund wird knapp 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen, wobei interdisziplinäre Zusammenarbeit im Mittelpunkt steht. Doppelte Strukturen werden abgebaut, um Arbeitsplätze zu sichern und Abläufe zu optimieren. Eine gemeinsame Betriebsvereinbarung garantiert einen reibungslosen Übergang für die Belegschaft während der Fusion.
Die Umsetzung erfolgt schrittweise ab 2026. Jeder Standort wird schrittweise in das neue System überführt, um eine sorgfältige Integration zu ermöglichen. Das Projekt befindet sich nun in der finalen Vorbereitungsphase vor dem Start.
Mit der Fusion entsteht ein einheitlicher kommunaler Gesundheitsversorger für Westniederbayern, der bessere medizinische Leistungen verspricht und gleichzeitig Arbeitsplätze in der Region sichert. Die ersten Veränderungen treten in Kraft, sobald das neue System am 1. Januar 2026 offiziell an den Start geht.






