23 March 2026, 04:24

Karmasin bleibt Landrat – doch die CSU verliert an Rückhalt in Fürstenfeldbruck

Karte von Deutschland mit Bundesländern in rot und blau markiert, um die Ergebnisse der Wahl 2016 anzuzeigen, einschließlich der Namen der Kandidaten und des Wahldatums.

Karmasin bleibt Landrat – doch die CSU verliert an Rückhalt in Fürstenfeldbruck

Thomas Karmasin hat sich in einer Stichwahl durchgesetzt und bleibt damit Landrat des Landkreises Fürstenfeldbruck. Der langjährige CSU-Kandidat besiegte die Herausforderin der Grünen, Ronja von Wurmb-Seibel, zwar deutlich, aber mit einem geringeren Vorsprung als in den Vorjahren. Das Ergebnis beendet Wochen der Unsicherheit, nachdem im ersten Wahlgang keine absolute Mehrheit erreicht worden war.

Karmasin bekleidet das Amt des Landrats seit 1996. 2020 hatte er noch 52,6 Prozent der Stimmen erhalten, doch bei der ersten Runde am 8. März 2026 fiel seine Unterstützung auf 45 Prozent. Dies zwang ihn in die Stichwahl gegen von Wurmb-Seibel, die im ersten Durchgang 21,7 Prozent erreichte.

Die Stichwahl fand am 22. März 2026 statt. Karmasin setzte sich schließlich mit 56,5 Prozent der Stimmen durch, während von Wurmb-Seibel – Journalistin und Autorin mit Erfahrung als Korrespondentin aus Kabul – 43,5 Prozent erzielte. Das engere Rennen als sonst deutet auf verschobene politische Kräfteverhältnisse im Landkreis hin, mit wachsender Unterstützung für die Grünen und unabhängige Kandidaten.

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Trotz des knapperen Ausgangs verlängert Karmasins Sieg seine fast drei Jahrzehnte währende Führung in Fürstenfeldbruck. Sein jüngster Erfolg zeigt jedoch einen spürbaren Rückgang der einst dominierenden Stellung der CSU in der Kommunalpolitik.

Die Wahl bestätigt Karmasins anhaltende Führungsrolle, unterstreicht aber auch veränderte Wählerpräferenzen in der Region. Seine geschrumpfte Mehrheit könnte auf künftige Herausforderungen für die CSU hindeuten. Die Grünen hingegen haben ihren Einfluss in einem einst fest in konservativer Hand befindlichen Landkreis weiter ausgebaut.

Quelle