13 June 2026, 12:16

KMK stärkt Medienkompetenz: Schulen und Eltern sollen Kinder fit für die digitale Zukunft machen

Minister für kritischere Nutzung von Social Media

KMK stärkt Medienkompetenz: Schulen und Eltern sollen Kinder fit für die digitale Zukunft machen

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat beschlossen, die Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern zu stärken. Die Entscheidung fällt zu einer Zeit, in der digitale Entwicklungen und soziale Medien den Alltag junger Menschen zunehmend prägen. Eltern und Schulen sollen dabei eine zentrale Rolle übernehmen.

Die Strategie der KMK basiert auf drei Säulen: Sensibilisierung, Kompetenzvermittlung und Schutz. Saarlands Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot fordert eine stärkere Verankerung der Medienbildung in den Schulen. Ziel ist es, Kindern kritisches Denken, die Fähigkeit zur Informationsbewertung und einen souveränen Umgang mit digitalen Werkzeugen zu vermitteln.

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Eine Fachkommission arbeitet derzeit an Empfehlungen für Altersbeschränkungen in sozialen Medien, die am 24. Juni vorgestellt werden sollen. Parallel dazu wird das Programm Kompetent im Netz in Nordrhein-Westfalen ausgebaut, um die Ziele zu unterstützen.

Trotz unterschiedlicher Meinungen zu Altersgrenzen herrscht breiter Konsens über die Notwendigkeit dieser drei Säulen. Im Mittelpunkt stehen digitale Resilienz, der Schutz vor den Risiken übermäßigen Social-Media-Konsums sowie eine bessere Zusammenarbeit zwischen Schulen und Familien.

Die Maßnahmen zielen darauf ab, junge Menschen zu einem reflektierten, kritischen und sicheren Umgang mit sozialen Medien zu befähigen. Schulen und Eltern sollen gemeinsam Kinder auf eine digitale Zukunft vorbereiten. Konkrete Schritte werden nach Vorlage des Berichts der Fachkommission Ende dieses Monats folgen.

Quelle