10 May 2026, 02:21

Ländliche Regionen leiden unter hohen Spritpreisen – DLT-Präsident warnt vor Ungleichheit

Plakat mit Bäumen und Himmel im Hintergrund, mit dem Text: "Investitionen in Gemeinden: Größte Investition in ländliche Elektrizität seit dem New Deal."

Ländliche Regionen leiden unter hohen Spritpreisen – DLT-Präsident warnt vor Ungleichheit

Der Präsident des Deutschen Landkreistags (DLT), Achim Brötel, hat gewarnt, dass die hohen Spritpreise die Bewohner ländlicher Regionen besonders hart treffen. Brötel verwies auf längere Arbeitswege und steigende Energiepreise als zentrale Herausforderungen – eine Entlastung sei vorerst nicht in Sicht.

Besonders betont habe er, dass Menschen außerhalb der Städte durch die größeren Entfernungen stärker finanziell belastet seien. Fairer Lebensstandard in ganz Deutschland setze voraus, diese durch die explodierenden Energiekosten verursachten Ungleichheiten anzugehen, so Brötel.

Um die Lasten zu mildern, schlug er Maßnahmen wie einen Spritpreisrabatt oder eine erhöhte Pendlerpauschale vor. Ziel müsse es sein, gezielt diejenigen zu unterstützen, die am stärksten betroffen sind – vor allem in ländlichen Gebieten.

Der DLT-Präsident forderte die Bundesregierung zudem zu schnellem Handeln auf. Die Behörden müssten Hilfen noch für den Sommer und darüber hinaus planen, warnte er und mahnte, politische Streitigkeiten innerhalb der Koalition dürften keine Verzögerungen verursachen.

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Brötels Äußerungen unterstreichen den anhaltenden Druck auf Haushalte im ländlichen Raum, da die Energiepreise weiterhin hoch bleiben. Ohne gezielte Unterstützung könnte sich die Schere zwischen den Lebenshaltungskosten in Stadt und Land in den kommenden Monaten weiter öffnen.

Quelle