Landshut erhält 297.500 Euro für Fachkräfte und digitale Projekte aus München
Hermann KreuselLandshut erhält 297.500 Euro für Fachkräfte und digitale Projekte aus München
Bayerisches Wirtschaftsministerium fördert neue Projekte in Landshut und im Landkreis
Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft fördert neue Vorhaben in der Stadt Landshut und dem umliegenden Landkreis. Die Initiativen sollen dem Fachkräftemangel entgegenwirken und gleichzeitig die Attraktivität der Region für Unternehmen und Arbeitskräfte steigern. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger übergab kürzlich bei einer offiziellen Veranstaltung den Förderbescheid an die Verantwortlichen vor Ort.
Die Unterstützung festigt die langjährige Partnerschaft zwischen dem Ministerium und dem Regionalmanagement Landshut, das bereits seit über einem Jahrzehnt gefördert wird. Die aktuelle Fördersumme beläuft sich auf 297.500 Euro, wobei das Wirtschaftsministerium 70 Prozent der Kosten übernimmt. In den kommenden drei Jahren sollen die Mittel in zentrale Bereiche fließen: den Ausbau digitaler Dienstleistungen, die Entwicklung einer regionalen Karrierevermittlungs-App sowie die Organisation von Netzwerkveranstaltungen für Gründer und Unternehmen.
Landrat Peter Dreier betonte die Erfolgsbilanz des Regionalmanagements in den vergangenen zehn Jahren. Die Zusammenarbeit habe die regionale Identität gestärkt und die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit erhöht, so Dreier. Auch Dr. Thomas Haslinger, zweiter Bürgermeister der Stadt Landshut, dankte für die kontinuierliche Unterstützung und hob deren Bedeutung für die Umsetzung gemeinsamer Projekte hervor.
Das Ministerium setzt auf eine enge Abstimmung zwischen der Stadt Landshut und dem umliegenden Landkreis. Durch eine gemeinsame Strategie für beide Gebiete soll die gesamte Region für Fachkräfte und innovative Unternehmen attraktiver werden. Die Förderung läuft über drei Jahre und zielt auf digitale Wachstumsimpulse, Berufsberatung und unternehmerisches Netzwerken ab. Damit sollen langfristige wirtschaftliche Stabilität gesichert und die Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt bewältigt werden. Die Verantwortlichen unterstrichen, wie entscheidend die fortgesetzte Zusammenarbeit zwischen lokalen Behörden und dem Ministerium ist.






