16 April 2026, 00:32

Landshuts Kliniken fusionieren: Drei Häuser werden 2026 zu einem Großkrankenhaus

Ein Venn-Diagramm, das die Überschneidung und Zusammengehörigkeit von drei Dienstleistungen zeigt: Bewertung, evidenzbasierte Behandlung und medizinische Dienstleistungen, umgeben von Text, der jede Dienstleistung beschreibt.

Landshuts Kliniken fusionieren: Drei Häuser werden 2026 zu einem Großkrankenhaus

Drei große Krankenhäuser in Landshut sollen bis zum 1. Januar 2026 zu einer einzigen Einrichtung verschmolzen werden. Betroffen von der Fusion sind das Krankenhaus Landshut, die LAKUMED-Kliniken und das St.-Marien-Kinderkrankenhaus. Bereits unterzeichnet wurde eine Personalüberleitungsvereinbarung, die Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen während des Übergangs sichert.

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Der Zusammenschluss nahm mit einer zentralen Vereinbarung zwischen den Betriebsräten der Häuser Fahrt auf. Diese Regelung garantiert, dass alle bestehenden Arbeits- und Ausbildungsverträge unverändert bleiben. Den Beschäftigten des St.-Marien-Kinderkrankenhauses steht zudem eine Wahlmöglichkeit offen: Sie können entweder im bisherigen AVR-Rahmen verbleiben oder in den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) wechseln.

Die Gehälter der Mitarbeiter richten sich künftig nach den sogenannten Hausvereinbarungen des Krankenhauses Landshut, die sich an den geltenden Tarifstandards in Medizin und öffentlichem Dienst orientieren. Zudem erhalten alle Beschäftigten der ehemaligen LA-Regio-Kliniken Zugang zur Zusatzversorgungskasse der bayerischen Kommunen (ZVK).

Erste operative Vorteile der Fusion werden sich vor allem in spezialisierten Fachabteilungen und Kliniken zeigen. Konkrete Änderungen für Patienten, Besucher und überweisende Ärzte werden jedoch erst zu Beginn des Jahres 2026 bekannt gegeben.

In der Übergangsphase gab es auch personelle Wechsel: Dr. Johann Hatzl, Leiter der Gefäßchirurgie am Krankenhaus Landshut-Achdorf, ging Ende 2023 in den Ruhestand. Prof. Dr. Dr. h.c. Florian Löhe wird das Klinikum Landshut zum 31. Januar 2026 verlassen, um eine neue berufliche Aufgabe anzunehmen.

Offiziell startet die Fusion am 1. Januar 2026 – mit gesicherten Arbeitsplätzen und Rentenansprüchen für die Belegschaft. Patienten und medizinische Partner erhalten zu Jahresbeginn weitere Informationen zu den praktischen Auswirkungen. Ziel der Umstrukturierung ist eine engere Zusammenarbeit der medizinischen Teams der Häuser.

Quelle