05 May 2026, 23:43

Laura Dahlmeier stirbt bei tragischem Bergunfall im Karakorum-Gebirge

Schwarze und weiße Gravur einer Gebirgslandschaft mit einem Fluss, einer Brücke, einer Person, Bäumen, Hügeln und einem wolkenverhangenen Himmel, unten mit der Beschriftung "Albert Bierstadt - Schweizer Alpen".

"Das Leben ist zu kurz" - Biathleten ehren Dahlmeier - Laura Dahlmeier stirbt bei tragischem Bergunfall im Karakorum-Gebirge

Die zweifache Olympiasiegerin und siebenfache Biathlon-Weltmeisterin Laura Dahlmeier ist bei einem Bergunfall ums Leben gekommen. Die 30-Jährige wurde in Pakistan in 5.700 Metern Höhe von einem Felssturz getötet. Bei der Bayerischen Sportgala ehrten diese Woche Mitathletinnen ihr Andenken.

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Dahlmeiers Tod ereignete sich während einer Expedition im Karakorum-Gebirge. Ein plötzlicher Steinschlag traf sie beim Klettern und beendete ihr Leben sofort. Die Nachricht von der Tragödie verbreitete sich schnell in der Biathlon-Gemeinschaft.

Bei der Bayerischen Sportgala würdigten ehemalige Rivalinnen und Teamkolleginnen ihr Wirken. Magdalena Neuner, selbst eine Biathlon-Legende, sprach offen über ihre Schwierigkeiten, den Verlust zu akzeptieren. Sie beschrieb Dahlmeier als eine außergewöhnliche Sportlerin, deren Tod sie fassungslos zurücklasse.

Franziska Preuß, eine weitere Spitzenbiathletin aus Deutschland, erinnerte sich an Dahlmeier als jemanden, der das Leben nach ihren eigenen Vorstellungen gestaltete. Preuß fand Trost darin, dass Dahlmeier bei dem starb, was sie am meisten liebte – der Erforschung der Berge. Bei der Veranstaltung wurde auch Preuß für ihre eigenen Leistungen geehrt und für ihre „herausragende bayerische Sportkarriere“ ausgezeichnet.

Dahlmeiers Vermächtnis als eine der größten Biathletinnen aller Zeiten bleibt unangetastet. Ihre Leidenschaft für den Bergsport prägte ihr Leben ebenso wie ihr Engagement für den Sport. Die Würdigungen von Neuner und Preuß unterstreichen, welch tiefen Eindruck sie bei denen hinterließ, die sie kannten.

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