02 May 2026, 10:28

Lerchek gründet Kosmetikmarke Eyya Skin – zwischen Bewunderung und Kritik im Krebs-Kampf

Buntes Plakat mit einem blauen Hintergrund und weißer Schrift, die "National Cancer Institute" in fetten, großen Buchstaben lesen, umgeben von überlappenden Kreisbildern von lachenden Menschen verschiedenen Alters, Geschlechts und Ethnien.

Lerchek gründet Kosmetikmarke Eyya Skin – zwischen Bewunderung und Kritik im Krebs-Kampf

Die Bloggerin Valeria Chekalina, bekannt unter ihrem Online-Pseudonym Lerchek, hat nach der Gründung ihrer Kosmetikmarke Eyya Skin gemischte Reaktionen hervorgerufen – und das, während sie gegen Krebs im Spätstadium kämpft. Ihre offene Schilderung persönlicher Kämpfe hat bei ihrem Publikum sowohl Unterstützung als auch Kritik ausgelöst. Manche fragen sich inzwischen, ob ihr Vorgehen zu stark auf emotionale Appelle setzt.

In Werbevideos thematisierte Chekalina ihre Krebserkrankung und verband dabei Durchhaltevermögen mit dem Wunsch nach Mitgefühl. Diese Strategie hat eine Debatte entfacht: Einige Follower empfinden ihre Inhalte als zu sehr auf Mitleid ausgerichtet.

Der Produzent Gera Iwatschenko verglich ihre Methoden mit denen der Familie Kardashian und betonte, Chekalina bediene sich globaler PR-Taktiken. Iwatschenko deutete an, ihre Offenheit könnte auch darauf abzielen, die finanzielle Zukunft ihrer Kinder abzusichern. Gleichzeitig warnte er, dass eine solche Transparenz in der russischen Kultur auf viele befremdlich wirke, da sie hierzulande unüblich sei.

Traditionell ziehen sich Persönlichkeiten in ähnlichen Situationen aus der Öffentlichkeit zurück. Chekalinas Entscheidung, präsent zu bleiben – und sogar ein Unternehmen zu gründen –, bricht mit dieser Konvention. Die Reaktionen auf Eyya Skin fallen zwiespältig aus: Während die einen ihre Stärke bewundern, hinterfragen andere ihre Motive.

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Ihre Herangehensweise sorgt weiterhin für Diskussionen, insbesondere über die Grenze zwischen persönlicher Erzählweise und kommerzieller Vermarktung. Der Start von Eyya Skin vor dem Hintergrund ihres Gesundheitskampfs zeigt, wie Prominente im digitalen Zeitalter mit Verletzlichkeit umgehen. Die Meinungen bleiben gespalten – zwischen Bewunderung und Skepsis.

Quelle