Lhyfe und Atmen revolutionieren Transparenz bei grüner Wasserstoffproduktion
Mariechen Grein GrothLhyfe und Atmen revolutionieren Transparenz bei grüner Wasserstoffproduktion
Lhyfe kooperiert mit dem Münchner Unternehmen Atmen, um Transparenz in der Wasserstoffproduktion zu erhöhen. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, Lhyfe-Wasserstoff als RFNBO-konform zu zertifizieren und so eine nachhaltige Herstellung durch Wasserelektrolyse mit ausschließlich erneuerbarem Strom zu gewährleisten.
Die Partnerschaft startet am Lhyfe-Standort in Bouin, Frankreich, und soll später auf weitere Standorte ausgeweitet werden. Beide Unternehmen haben ein robustes Rückverfolgungssystem für Lieferungen von grünem Wasserstoff eingeführt. Jede Sendung enthält künftig einen digitalen Produktpass mit Angaben zur Stromerzeugung und zu den enthaltenen Emissionen.
Die RFNBO-Zertifizierung bestätigt, dass Wasserstoff nachhaltig produziert wird, und bewertet seinen CO₂-Fußabdruck. Lhyfe hat bereits das Zertifizierungsverfahren für seine Standorte eingeleitet – basierend auf den ersten RFNBO-Richtlinien, die die Europäische Kommission veröffentlicht hat. Nach erfolgreicher Prüfung werden die digitalen Pässe das Siegel „RFNBO-konform“ tragen.
Flore de Durfort, Geschäftsführerin von Atmen, betonte, die Partnerschaft setze neue Maßstäbe für die Rückverfolgbarkeit von Wasserstoff. Sie ermögliche es der Branche, strenge Nachhaltigkeitsvorgaben mit größerer Präzision und Offenheit zu erfüllen.
Die Initiative garantiert volle Transparenz über Herkunft und CO₂-Bilanz des Lhyfe-Wasserstoffs. Zertifizierte Lieferungen tragen das RFNBO-Siegel und bestätigen so ihre nachhaltige Produktion. Damit unterstützt das Vorhaben die Einhaltung der sich weiterentwickelnden europäischen Standards für grünen Wasserstoff.
