17 June 2026, 16:23

Marktvolatilität erreicht kritische Phase – droht ein neuer Bärenmarkt wie 2022?

Geduld in der Baisse: Chancen und Risiken für Anleger

Marktvolatilität erreicht kritische Phase – droht ein neuer Bärenmarkt wie 2022?

Die Marktvolatilität hält Anleger in Atem, während die Nervosität steigt. Der Fear-&-Greed-Index erreicht nun wieder Werte wie im Mai 2022 – ein deutliches Warnsignal. Experten warnen, dass der Höhepunkt der Panik noch bevorstehen könnte.

Historisch betrachtet erholen sich die Märkte langfristig. Im Schnitt steigen die Kurse innerhalb eines Jahres nach einem angstgetriebenen Höchststand um 16 Prozent. Doch der richtige Zeitpunkt bleibt entscheidend.

2022 erreichte der Bärenmarkt seinen Tiefpunkt erst im Oktober – deutlich später als viele prognostiziert hatten. Wer bereits im Mai desselben Jahres eingestiegen war, musste weitere Verluste hinnehmen. Die aktuelle Krise erinnert stärker an den systemischen Crash von 2008 als an die kleineren Korrekturen seit 2011.

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Manche Händler setzen auf kurzfristige Gewinne und kaufen in Abschwungphasen. Andere bevorzugen langfristige Strategien, um Risiken zu minimieren. Doch da der Angstindex weiter klettert, bleiben Gegen-trend-Wetten riskant. Ein zu früher Einstieg erhöht die Verlustgefahr, während das Warten auf Stabilität frühe Gewinnchancen verpassen lässt.

Der Fear-&-Greed-Index signalisiert eine Angststimmung wie seit Mai 2022 nicht mehr. Anleger müssen abwägen: die Risiken eines vorzeitigen Einstiegs gegen die Kosten des Abwartens. Die weiteren Marktbewegungen hängen davon ab, wie sich die aktuelle Panik entwickelt.

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