12 June 2026, 14:23

Mehringplatz in Berlin: Warum 7 Millionen Euro Sanierung kaum Wirkung zeigen

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Mehringplatz in Berlin: Warum 7 Millionen Euro Sanierung kaum Wirkung zeigen

Mehringplatz in Berlin wurde bis 2022 für über 7 Millionen Euro umfassend saniert – doch trotz der hohen Investitionen berichten Anwohner:innen von kaum sichtbaren Verbesserungen im Viertel. Nun soll eine Diskussion mit lokalen Expert:innen und Politiker:innen die Debatte vorantreiben.

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Die Mittel für die Sanierungsarbeiten stammten aus dem Aktionsfonds des Bundesprogramms „Sozialer Zusammenhalt“. Seit 2023 gibt es zudem eine eigens eingesetzte Quartiersmanagerin, die sich um die Pflege des Gebiets kümmert.

An der anstehenden Diskussion beteiligen sich prominente Stimmen aus lokaler Politik und Aktivismus: Kerstin Wolter, Landesvorsitzende der Linken, trifft auf Sevim Aydın und Katrin Schmidberger, die wohnungs- und mietpolitischen Sprecherinnen von SPD bzw. Grünen. Mit dabei ist auch der Schriftsteller und Journalist Markus Liske, selbst Anwohner des Mehringplatzes und Mitbegründer des „Revolutionären Mieter:innenrats“. Moderiert wird die Veranstaltung von Uwe Rada und Rainer Rutz, den Ressortleitern für Stadtentwicklung bzw. Innenpolitik des veranstaltenden Portals.

Ziel der Debatte ist es, die anhaltende Kritik an der Wirksamkeit der Sanierungsmaßnahmen aufzugreifen. Die Beteiligung von lokalen Verantwortlichen und Bewohner:innen unterstreicht den Willen der Gemeinschaft, Lösungen zu finden. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum die Veränderungen bisher nur begrenzt Wirkung zeigen.

Quelle