Münchner Firma erhält Schürfrechte für Gold und Silber im Harz bis 2028
Aysel MitschkeGoldsuch im Harz genehmigt - Münchner Firma erhält Schürfrechte für Gold und Silber im Harz bis 2028
Ein Unternehmen mit Sitz in München hat die Genehmigung erhalten, im westlichen Harz nach wertvollen Erzen zu suchen. Die als Kaiserpfalz bekannte Lizenz umfasst ein großes Gebiet von etwa 238 Quadratkilometern. Die Behörden haben dem Unternehmen bis Ende 2028 das Recht erteilt, nach Metallen wie Gold, Silber, Kupfer, Nickel und Zink zu prospektieren.
Bevor mit den Feldarbeiten begonnen werden kann, muss das Unternehmen detaillierte Pläne für seine Bergbauaktivitäten vorlegen. Diese Unterlagen werden darlegen, wie die Erkundung innerhalb der ausgewiesenen Zone durchgeführt werden soll. Die Genehmigung erlaubt bisher noch keinen Abbau – lediglich die Suche nach potenziellen Vorkommen.
Der Druck, heimische Rohstoffe zu erschließen, hat in den letzten Jahren zugenommen. Zwar gibt es nur begrenzte Daten zu politischen Kurswechseln oder Antragsverfahren für andere Erze, doch die Nachfrage steigt – insbesondere nach Ressourcen, die für erneuerbare Energien und Geothermie-Projekte benötigt werden. Die neue Lizenz spiegelt die Bestrebungen wider, die Abhängigkeit von Importen zu verringern, indem die eigenen Mineralreserven Deutschlands genutzt werden.
Die Kaiserpfalz-Lizenz bleibt bis zum 31. Oktober 2028 gültig. Ihre Erteilung unterstreicht das anhaltende Interesse an der Erkundung heimischer Bodenschätze, auch wenn die weiteren politischen Auswirkungen noch unklar sind. Die nächsten Schritte des Unternehmens hängen davon ab, zusätzliche Genehmigungen für den tatsächlichen Bergbau zu erhalten.






