23 May 2026, 04:32

Münchner Start-up Sitegeist will Baustellen mit KI-Robotern revolutionieren

Aiina: Robots für die Baustelle der Zukunft

Münchner Start-up Sitegeist will Baustellen mit KI-Robotern revolutionieren

Münchner Robotik-Start-up Sitegeist: Mit KI und Modulrobotern die Baubranche revolutionieren

Ein in München ansässiges Robotik-Start-up, das bisher unter dem Namen Aiina Robotics bekannt war, hat sich in Sitegeist umbenannt. Gegründet wurde das Unternehmen von vier Absolventen des Masterstudiengangs Robotik und Künstliche Intelligenz an der Technischen Universität München (TUM). Ihr Ziel: den Bausektor mit intelligenten, modularen Robotern zu verändern, die Hand in Hand mit menschlichen Teams arbeiten.

Das Gründerteam – Julian Hoffmann, Claus Carste, Lena Pätzmann und Nicola Kolb – entwickelt Technologien, um die Produktivität zu steigern und den Fachkräftemangel in der Branche zu mildern. Den Einstieg bildet das Hochdruckwasserstrahlen zur Betonsanierung, eine Aufgabe, die bisher meist manuell erledigt wird.

Die Roboter von Sitegeist sind darauf ausgelegt, sicher in der Nähe von Menschen zu operieren – dank fortschrittlicher Sicherheitssysteme. Das Unternehmen behauptet, seine Software könne erstmals auch komplexe Oberflächen automatisieren und Maschinen Aufgaben übernehmen lassen, für die bisher spezialisierte Fachkräfte nötig waren. Zudem navigieren die Roboter dynamisch in unvorhersehbaren Baustellenumgebungen und passen sich in Echtzeit an Veränderungen an.

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Die größte Herausforderung für das Team besteht darin, die Technologie robust genug für die harten Bedingungen auf Baustellen zu machen. Dennoch streben sie an, innerhalb eines Jahres ein einsatzfähiges Produkt auf den Markt zu bringen. Langfristig wollen die Gründer ihren Traum von vollautonomen Robotern innerhalb der nächsten fünf Jahre verwirklichen.

Julian Hoffmann betont die starke Unterstützung für Start-ups in München und nennt das forschungsorientierte Ökosystem der Stadt als entscheidenden Vorteil. Die Infrastruktur und Fördermöglichkeiten hätten dem Team seit seiner Zeit an der TUM geholfen, die Entwicklung zu beschleunigen.

Sitegeists Roboter könnten bald anspruchsvolle Bauaufgaben übernehmen und so die Abhängigkeit von manueller Arbeit verringern. Die erste Anwendung – das Hochdruckwasserstrahlen – wird die Technologie unter realen Bedingungen auf die Probe stellen.

Bei Erfolg könnten die modularen Systeme des Unternehmens die Art und Weise verändern, wie Baufirmen komplexe Projekte bewältigen. Der Fünf-Jahres-Plan des Teams sieht eine breitere Automatisierung vor, mit dem Ziel, Roboter zu einem selbstverständlichen Bestandteil von Baustellen zu machen.

Quelle