Neues Gymnasium in Obertraubling soll Schulnot im Landkreis Regensburg lindern
Cathrin BlümelNeues Gymnasium in Obertraubling soll Schulnot im Landkreis Regensburg lindern
Landkreis Regensburg treibt Ausbau der Bildungsinfrastruktur voran
Der Landkreis Regensburg setzt seine Pläne zum Ausbau der schulischen Infrastruktur konsequent um: In Obertraubling soll ein drittes Gymnasium entstehen, um die Überlastung der Schulen in der Region zu entschärfen. Der Schritt folgt auf eine steigende Nachfrage und die begrenzten Kapazitäten der bestehenden Einrichtungen.
Hintergrund der Entscheidung ist die angespannte Situation an beiden Schulen in Neutraubling und Obertraubling: Das Gymnasium Neutraubling ist bereits an seiner Belastungsgrenze angelangt, während die Realschule Obertraubling dringend einen baulichen Ausbau benötigt. Auch das Gymnasium Lappersdorf wird mittelfristig eine Erweiterung um 50 zusätzliche Klassenzimmer erfordern.
Da der Landkreis bereits über ein geeignetes Grundstück in Obertraubling verfügt, gestaltet sich das Vorhaben unkompliziert. Im Gegensatz zu anderen potenziellen Standorten entfallen hier langwierige Abstimmungen mit Nachbarlandkreisen. Zudem liegt das Gelände verkehrsgünstig in der Nähe Regensburgs und entlastet so die stark frequentierten Schulstandorte in Burgweinting und Harting.
Neben dem neuen Gymnasium laufen weitere Investitionen in die Bildungsinfrastruktur: In Regenstauf entsteht bis Anfang 2027 ein neues Schulschwimmbad, für das 19,5 Millionen Euro veranschlagt sind. Die Bildungspolitik bleibt damit ein zentrales Thema in der Kommunalpolitik – mit mehreren Projekten in der Pipeline.
Der Schulausschuss hat den Plänen für Obertraubling bereits zugestimmt und den Weg für die Umsetzung freigemacht. Das dritte Gymnasium soll nicht nur die aktuelle Raumnot lindern, sondern auch das langfristige Wachstum in der Region unterstützen. Nähere Details zu Bauzeiten und weiteren Schritten werden in den kommenden Monaten erwartet.






