Nordschwaben startet Großoffensive für mehr Sicherheit im Radverkehr
Cathrin BlümelNordschwaben startet Großoffensive für mehr Sicherheit im Radverkehr
Mai 2025: Großangelegte Aktion für mehr Radverkehrssicherheit in Nordschwaben
Im Mai 2025 gab es in Nordschwaben eine konsequente Offensive zur Verbesserung der Sicherheit im Radverkehr. Die Polizeidirektion Schwaben Nord koordinierte die Kampagne, die sich auf die Helmpflicht und das richtige Verhalten im Straßenverkehr konzentrierte. Bei den Kontrollen wurden über 1.300 Verstöße registriert – ein deutlicher Hinweis auf die anhaltenden Risiken für Radfahrer in der Region.
Die einmonatige Initiative unter dem Motto „Denk mit“ umfasste Straßenkontrollen sowie Aufklärungsveranstaltungen für die Öffentlichkeit. Lokale Polizeibeamte und der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) arbeiteten Hand in Hand, um Radfahrer über sichere Verhaltensweisen zu informieren. Ein Höhepunkt war der Verkehrspräventionstag am Freitag, dem 23. Mai, der in der Stadtgalerie stattfand und sich speziell dem Thema Radfahren widmete.
Im Rahmen der Kampagne teilte Rosemarie W. ihre bewegende Geschichte: Im März 2017 war sie als Radfahrerin mit einem 38-Tonnen-Lkw kollidiert. Ihr Bericht – ergänzt durch ein Interview mit einem Einsatzbeamten, der damals vor Ort war – wurde als Video und Podcast veröffentlicht. Ziel war es, die realen Folgen unsicheren Radverkehrs drastisch vor Augen zu führen.
Auch junge Radfahrer standen im Fokus: Am Dienstag, dem 3. Juni, beteiligte sich die Polizei an der Aktion „Kinder im Blick“, einem Projekt zum Schutz von Kindern im Straßenverkehr. Beamte besuchten Schulen und Gemeinschaftszentren, wiederholten Sicherheitsregeln und überprüften die Ausrüstung der Fahrräder.
Bei den Kontrollen wurden 1.300 Verstöße dokumentiert – von fehlenden Helmen bis zu falscher Positionierung auf der Fahrbahn. Die Polizeidienststellen in Nordschwaben werden auch künftig an nachhaltigen Maßnahmen arbeiten, um die Unfallzahlen zu senken. Im Mittelpunkt bleiben dabei sowohl erwachsene als auch junge Radfahrer, mit dem Ziel, die Straßen in der Region sicherer zu machen.






