Oberasbachs Stadtrat im Wandel: Ära endet nach Jahrzehnten des Engagements
Hermann KreuselOberasbachs Stadtrat im Wandel: Ära endet nach Jahrzehnten des Engagements
Im Stadtrat von Oberasbach hat es in den letzten Monaten bedeutende Veränderungen gegeben: Langjährige Mitglieder sind ausgeschieden, während neue Gesichter hinzugekommen sind. Nach 18 Jahren als Erste Bürgermeisterin verließ Birgit Huber am 1. Mai 2026 ihr Amt – das Ende einer Ära für die Stadt. Auch mehrere andere Stadträte, von denen einige Jahrzehnte im Dienst waren, haben sich verabschiedet und hinterlassen ein Erbe engagierter Gemeinschaftsarbeit.
Eine der bemerkenswertesten Verabschiedungen ist die von Lothar Schmitt, der ganze 48 Jahre lang dem Stadtrat angehörte. Seine Beiträge waren entscheidend für wichtige Meilensteine, darunter die Erhebung Oberasbachs zur Stadt und die Gründung des Jugendzentrums. Für sein langjähriges Engagement erhielt er 2024 die Kommunale Verdienstmedaille in Silber.
Auch Thomas Peter beendete nach 30 Jahren in zwei getrennten Amtszeiten seine Tätigkeit im Stadtrat. Zweimal bekleidete er das Amt des Dritten Bürgermeisters und prägte maßgeblich die lokale Verwaltung. Peter Heinl, bekannt für seine pragmatische Herangehensweise bei der Bewertung kommunaler Projekte, schied nach über 25 Jahren aus.
Gernot Höflinger, der Birgit Huber während ihrer gesamten Amtszeit unterstützte, wurde für seine bedachten Wortmeldungen in Debatten gewürdigt. Doris Bauer, die sich besonders für die Belange der örtlichen Schulen einsetzte, vollendete sechs Jahre im Stadtrat. Markus Gerstner, seit 2017 Ansprechpartner für den Sport in der Stadt, trat ebenfalls zurück.
Zu den neueren Mitgliedern zählt Dana Koch, die im September 2025 in den Stadtrat eintrat. In dieser Zeit sammelte sie wertvolle Erfahrungen darüber, wie lokale Entscheidungen getroffen und umgesetzt werden.
Die Ausscheiden markieren das Ende von Jahrzehnten gemeinsamer Arbeit von Stadträten, die die Entwicklung Oberasbachs geprägt haben. Ihr Wirken in den Bereichen Bildung, Jugendarbeit, Sport und Verwaltung hat bleibende Spuren in der Stadt hinterlassen. Nun liegt es an den neuen Mitgliedern, diese Bemühungen in der lokalen Führung fortzuführen.






