24 May 2026, 02:25

Regensburg stellt erste Klimaresilienz-Managerin gegen Hitzewellen ein

Tipps gegen Hitze an heißen Tagen von der Klimaresilienzmanagerin Carina-Denise Lemke

Regensburg stellt erste Klimaresilienz-Managerin gegen Hitzewellen ein

Regensburg stellt neue Klimaresilienz-Managerin ein – Stadt rüstet sich für steigende Sommertemperaturen

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Regensburg hat eine neue Klimaresilienz-Managerin ernannt, um sich auf die zunehmenden Hitzewellen im Sommer vorzubereiten. Carina-Denise Lemke trat die Stelle im Juni 2025 an und bringt Erfahrung aus fünf Jahren beim Deutschen Wetterdienst mit. Dort war sie unter anderem an der Entwicklung eines europaweiten Frühwarnsystems für Hochwasser beteiligt. Nun konzentriert sie sich darauf, den Bürgerinnen und Bürgern zu helfen, besser mit Hitzeperioden umzugehen.

Die Stadt bietet verschiedene Möglichkeiten, um sich bei hohen Temperaturen abzukühlen. Parks, Grünflächen und Strandbäder spenden Schatten und Erholung, während öffentliche Bäder und Einkaufszentren kühle Innenräume bieten. Bereits jetzt stehen fünf Trinkbrunnen in Regensburg zur Verfügung, weitere sollen folgen. Über die Initiative „Refill Deutschland“ können Bürgerinnen und Bürger zudem an teilnehmenden Stellen kostenlos ihre Wasserflaschen auffüllen.

Die Bevölkerung wird dazu geraten, leichte, atmungsaktive Kleidung zu tragen und körperliche Anstrengungen während der größten Hitze zu vermeiden. Durch Lüften in den frühen Morgenstunden und späten Abendstunden lassen sich Wohnräume kühler halten. Im Freien sind Sonnenschutz, Kopfbedeckungen und das Meiden direkter Sonne unverzichtbar.

Besonders gefährdet durch extreme Hitze sind ältere Menschen, chronisch Kranke, Schwangere und Kinder. Wichtig ist es, ausreichend zu trinken – auch ohne Durstgefühl –, vor allem für Risikogruppen. Alkohol, Kaffee, schwarzer Tee und eiskalte Getränke sollten jedoch gemieden werden, da sie die Dehydrierung verstärken können.

Das Baden in Donau und Regen ist in der Nähe von Häfen, Brücken und Wehren eingeschränkt. Die Stadt appelliert an die Bürger, vorsichtig zu sein und die Sicherheitsregeln einzuhalten, um Unfälle zu vermeiden.

Lemkes Ernennung fällt in eine Phase, in der Regensburg seine Maßnahmen zur Hitzevorsorge ausbaut. Mit weiteren Trinkbrunnen und kontinuierlichen Gesundheitshinweisen will die Stadt die Bevölkerung während Hitzeperioden schützen. Die Verantwortlichen beobachten die Risiken weiterhin genau und werben für sichere Abkühlungsmöglichkeiten für alle Altersgruppen.

Quelle