23 May 2026, 16:29

Salzgitter blockiert Tiny Houses: Stadtrat lehnt Senioren-Wohnlösung ab

Baugenehmigungen für winzige Häuser? So hat der Rat von Salzgitter entschieden

Salzgitter blockiert Tiny Houses: Stadtrat lehnt Senioren-Wohnlösung ab

Ein Antrag zur Zulassung von Tiny Houses in Salzgitter ist vom Stadtrat deutlich abgelehnt worden. Der von der DiBo-Gruppe eingebrachte Vorstoß sollte es älteren Bürgern erleichtern, in kleinere Wohnformen umzuziehen. Bei der Sitzung am Mittwoch unterstützten jedoch nur zwei Ratsmitglieder die Idee.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die DiBo-Gruppe, angeführt von den ehemaligen AfD-Politikern Thomas Disselhof und Jörg Bogun, hatte klare Regelungen für den Bau von Tiny Houses gefordert. Ihr Antrag zielte darauf ab, diese kompakten Wohnformen in bestehende und künftige Bebauungspläne aufzunehmen. Die Begründung: Solche Häuser würden sowohl Senioren als auch städtischen Pflegeeinrichtungen die Kosten senken.

Tiny Houses sind oft barrierefrei und stellen eine günstigere Alternative dar als der Umbau größerer Wohnungen. Die Gruppe argumentierte, dies könnte die finanzielle Belastung des Salzgitterer Seniorenpflegesystems verringern. Warum der Stadtrat den Antrag abgelehnt hat, blieb jedoch unklar.

Trotz der Absage hält die DiBo-Gruppe Tiny Houses weiterhin für eine praktikable Lösung für ältere Menschen. Ihr Antrag hatte zudem zuverlässige Baugenehmigungen gefordert, um Investitionen anzuregen. Die deutliche Ablehnung lässt die Frage nun vorerst unbeantwortet.

Mit der abgelehnten Vorlage bleibt Salzgitter ohne aktualisierte Bebauungsvorschriften für Tiny Houses. Die Entscheidung des Rates bedeutet, dass sich für Senioren, die verkleinern möchten, zunächst nichts ändert. Die finanziellen und wohnungspolitischen Folgen für die Stadt bleiben vorerst bestehen.

Quelle