Tödlicher Absturz und nächtliche Rettungen: Bergdramen in Bayern fordern Vorsicht
Cathrin BlümelTödlicher Absturz und nächtliche Rettungen: Bergdramen in Bayern fordern Vorsicht
Bergrettungsteams in Bayern mussten am Wochenende zu mehreren Einsätzen ausrücken – darunter ein tödlicher Absturz und mehrere Notrettungen. Wanderer werden angesichts der kürzeren Tageslichtstunden zu erhöhter Vorsicht auf den Wegen aufgerufen.
Am Samstag starb ein 62-jähriger Wanderer, nachdem er auf einem Pfad am Tegelberg bei Füssen abgestürzt war. Der örtliche Bergrettungsdienst eilte zur Unglücksstelle, konnte den Mann jedoch nicht mehr retten.
Am Nebelhorn hatten drei Wanderer die Zeit aus den Augen verloren und waren mit Einbruch der Dunkelheit erschöpft. Das Bergrettungsteam aus Oberstdorf ortete sie und brachte sie sicher ins Tal. In einem weiteren Fall musste eine Frau mit Kreislaufproblemen per Hubschrauber aus dem Gaisalptobel unterhalb des Rubihorns ausgeflogen werden.
Dasselbe Team sicherte zudem einen Skisprung-Wettkampf der Feuerwehr in Oberstdorf ab. Dazu gehörten der Schutz der Teilnehmer sowie die Gewährleistung eines reibungslosen Ablaufs ohne schwere Zwischenfälle.
Da die Zeitumstellung am 25. Oktober endet, geht die Sonne nun bereits gegen 17 Uhr unter. Die Rettungskräfte raten Wanderern, ihre Touren entsprechend anzupassen. Empfohlen werden warme Kleidung, das Mitführen einer Stirnlampe sowie realistische Routenplanung, um nicht im Dunkeln überrascht zu werden.
Die jüngsten Vorfälle unterstreichen die wachsenden Herausforderungen beim Herbstwandern. Die Rettungsteams betonen weiterhin, wie entscheidend eine gute Vorbereitung angesichts wechselnder Bedingungen ist. Wanderer sollten Wettervorhersagen prüfen, wichtige Ausrüstung dabei haben und für die kürzeren Tageslichtphasen zusätzliche Zeit einplanen.






