29 March 2026, 16:29

TUM gewinnt das größte autonome Rennen der Welt mit KI-Fahrzeug Hailey

Eine Gruppe von Menschen feiert um ein Formel-E-Rennfahrzeug auf einer Rennstrecke, im Hintergrund ein Stadion mit Zuschauern unter einem klaren blauen Himmel.

TUM gewinnt das größte autonome Rennen der Welt mit KI-Fahrzeug Hailey

Die Technische Universität München (TUM) hat die Abu Dhabi Autonomous Racing League (A2RL), das größte autonome Rennen der Welt mit mehreren Fahrzeugen, für sich entschieden. Ihr mit KI gesteuertes Fahrzeug Hailey setzte sich auf dem Yas Marina Circuit gegen fünf weitere Finalisten durch und sicherte sich in einem hochkarätigen Duell den ersten Platz.

An dem Wettbewerb nahmen elf Teams aus zwölf Ländern teil, die um einen Anteil am Preisgeld von 2,25 Millionen US-Dollar kämpften. Der Sieg der TUM folgte auf eine dominierende Leistung in der Qualifikation, in der das Team die Pole-Position für das entscheidende 20-Runden-Rennen erzielte.

Das Rennen begann mit einem frühen Führungswechsel: Das italienische Team Unimore übernahm in der zweiten Runde die Spitze. Es entwickelte sich ein packendes Duell zwischen Unimore und der TUM, bei dem Geschwindigkeiten von über 250 km/h erreicht wurden. Doch Unimores Chancen endeten jäh, als es bei einem Überholversuch mit dem anderen deutschen Team, Constructor, kollidierte.

Der Weg der TUM zum Sieg beschränkte sich jedoch nicht auf das Hauptrennen. Ihr Fahrzeug Hailey trat zudem in einer separaten Herausforderung gegen den ehemaligen Formel-1-Fahrer Daniil Kwjat an. Kwjat hatte zehn Runden Zeit, um einen Rückstand von zehn Sekunden aufzuholen – doch trotz aller Bemühungen hielt Hailey stand und verlor am Ende nur mit 1,58 Sekunden Vorsprung.

Das TUM Racing Team ist ein interdisziplinäres Projekt, an dem Studierende und Forschende aus Bereichen wie Fahrzeugtechnik, Regelungstechnik und autonomen Fahrsystemen mitwirken. Der Erfolg in Abu Dhabi unterstreicht die Expertise des Teams bei der Entwicklung hochleistungsfähiger, KI-gesteuerter Renntechnologie.

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Der Sieg der TUM markiert einen Meilenstein im autonomen Rennsport und beweist, dass ihr KI-System gegen die weltweite Konkurrenz bestehen kann. Das Preisgeld von 2,25 Millionen US-Dollar spiegelt das wachsende Engagement in der Entwicklung autonomer Fahrzeugtechnologien wider.

Mit Teams aus zwölf Nationen hat sich die A2RL als zentrale Plattform für die Weiterentwicklung selbstfahrender Innovationen auf der weltweiten Bühne etabliert.

Quelle