09 May 2026, 04:27

Warum Berlins Rolltreppen-Regel für so viel Ärger sorgt

U-Bahn-Stationstreppe mit einem "Reise, wenn du wagst"-Schild oben und Geländern auf beiden Seiten.

Warum Berlins Rolltreppen-Regel für so viel Ärger sorgt

Berlins Rolltreppen folgen einer ungeschriebenen Regel: rechts stehen, links gehen. In einer Stadt, die für ihr schnelles Tempo bekannt ist, sorgt dieses System für reibungslose Abläufe. Doch wer sich nicht daran hält, löst schnell Frust aus.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Problem der „Linkssteher“ – also jener, die die schnelle Spur blockieren, indem sie auf der linken Seite stehen – ist zu einer weitverbreiteten Nervensache geworden. Viele von ihnen sind in ihr Handy vertieft und merken gar nicht, wie sie andere aufhalten. Für Eilige kann diese kleine Unachtsamkeit wie ein riesiges Hindernis wirken.

Der Autor David Grunwald nahm sich des Themas in seiner Kolumne „Hit der Woche“ bei Schlager Radio an. Er verglich das Verhalten mit Berlins allgemeiner Kultur aus Hektik und Gleichgültigkeit. Zwar lebt die Stadt von Effizienz, doch schon eine einzige Person an der falschen Stelle kann den Fluss für alle stören.

Die Regel selbst ist simpel: Rechts bleiben, links frei lassen. Doch dass sie immer wieder gebrochen wird, zeigt, wie kleine Gewohnheiten den Alltag mit Spannungen aufladen. Vorerst bleibt die Rolltreppen-Debatte ein kleines, aber hartnäckiges Berliner Phänomen.

Quelle