23 March 2026, 10:32

Warum diese Rentnerjahrgänge besonders wenig Rente erhalten haben

Eine Liniendiagramm, das die Mittel nach Geschlechterunterschiedsfokus über die Zeit zeigt, begleitet von erklärendem Text.

Warum diese Rentnerjahrgänge besonders wenig Rente erhalten haben

Rentner bestimmter Geburtsjahrgänge in Deutschland haben im Vergleich zu den durchschnittlichen Einkommen deutlich niedrigere Renten erhalten. Besonders betroffen sind die Jahrgänge 1948, 1949, 1950 und 1952, die zwischen 2014 und 2018 in den Ruhestand gingen – sie verzeichneten die größten Einbußen. Das Rentenniveau sank in dieser Zeit auf seinen Tiefstand und erreichte 2015 mit nur 47,7 % seinen niedrigsten Wert.

Das Rentenniveau gibt an, wie viel ein durchschnittlicher Rentner im Jahr im Vergleich zum Einkommen eines typischen Arbeitnehmers erhält. Faktoren wie erworbene Rentenpunkte und Beitragsjahre beeinflussen die individuelle Rentenhöhe. Doch selbst unter Berücksichtigung dieser Variablen erhielten die Betroffenen der genannten Jahrgänge im Verhältnis zu den Löhnen geringere Auszahlungen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Ende 2025 führte die Bundesregierung Reformen ein, um die Renten für die Zukunft zu stabilisieren. Ein neues Gesetz verlängerte die Rentenniveaugarantie bis 2031 und legte sie auf 48 % fest. Gleichzeitig trat im Juli 2026 eine Rentenanpassung von 4,24 % in Kraft, die an die Lohnentwicklung gekoppelt war.

Weitere Änderungen folgten im Januar 2027 mit einer überarbeiteten Riester-Rente. Die Reform verlegte die staatlichen Zuschüsse von einer einkommens- zu einer beitragsabhängigen Förderung und bietet seitdem bis zu 1.800 Euro jährlich. Zudem entfiel die Pflicht zur Kapitalgarantie, was Investitionen mit potenziell höheren Renditen ermöglicht.

Ziel der Reformen ist es, das Rentenniveau für künftige Generationen zu sichern und die Förderstrukturen anzupassen. Wer jedoch zwischen 2014 und 2018 in Rente ging, erhielt nach wie vor die im Verhältnis zu den Einkommen niedrigsten Zahlungen. Die genaue Rentenhöhe bleibt aufgrund individueller Erwerbsbiografien und Beitragsverläufe weiterhin schwer vorhersehbar.

Quelle