07 May 2026, 00:26

Wie eine 26-Jährige in Bayern mit Galloway-Rindern die Bio-Landwirtschaft revolutioniert

Eine Herde Galloway-Rinder liegt auf einer grünen Wiese mit hohem Gras und Bäumen im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Wie eine 26-Jährige in Bayern mit Galloway-Rindern die Bio-Landwirtschaft revolutioniert

Mit nur 26 Jahren führt Sarah Baumgartner in Blaibach, Bayern, einen blühenden Bio-Bauernhof. Mit 20 übernahm sie den Familienbetrieb und züchtet heute Galloway-Rinder, während sie gleichzeitig einen Direktvermarktungsbetrieb für Fleisch leitet. Ihr Ansatz verbindet traditionelle Landwirtschaft mit praktischen Methoden wie der Weideschlachtung.

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Baumgartner studierte Betriebswirtschaft, bevor sie in die Oberpfalz zurückkehrte, um die Familientradition fortzuführen. Ihr Hof spezialisiert sich auf Galloway-Rinder, eine robuste Rasse, die ganzjährig im Freien lebt und wenig Futter benötigt – ideal für ihr ökologisches System.

Anders als in der konventionellen Landwirtschaft schlachtet sie die Tiere selbst auf der Weide mit einem gezielten Schuss. Diese Methode entspricht ihrem Credo einer ethischen, stressfreien Haltung. Das hochwertige Fleisch verkauft sie direkt an Kunden, was volle Rückverfolgbarkeit garantiert.

Trotz ihrer unkonventionellen Vorgehensweise steht Baumgartner zu ihren Entscheidungen. Sie betont, dass sie im Nachhinein nichts anders machen würde. Neben der Rinderzucht bleibt sie leidenschaftliche Jägerin – eine weitere Verbindung zu Land und Arbeit.

Ihr Hof hat sich eine Nische im Biomarkt erarbeitet, und die Nachfrage nach ihrem Weidefleisch steigt. Durch die Kontrolle aller Schritte – von der Zucht über die Schlachtung bis zum Verkauf – sichert sie höchste Qualität. Das Modell vereint ihre betriebswirtschaftliche Ausbildung mit ihrem Engagement für nachhaltige, praxisnahe Landwirtschaft.

Quelle