13 June 2026, 16:16

Wirtschaftsexpertin Grimm zerpflückt die Reformpolitik der Bundesregierung

Wirtschaftswissenschaftlerin Grimm kritisiert Reformpläne der Regierung

Wirtschaftsexpertin Grimm zerpflückt die Reformpolitik der Bundesregierung

Veronika Grimm, Professorin an der Technischen Hochschule Nürnberg und Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, übt scharfe Kritik an der Wirtschaftspolitik der Bundesregierung. Die aktuellen Reformen verfehlten ihrer Ansicht nach die wachsenden wirtschaftlichen Herausforderungen des Landes.

Grimm warnt vor steigendem geopolitischem Druck und der gleichzeitig zunehmenden wirtschaftlichen Schwäche Europas. Die Reformdebatten in Deutschland konzentrierten sich ihrer Meinung nach oft auf Maßnahmen mit geringer realer Wirkung – etwa den Vorschlag, Beamte in die Sozialversicherung einzubeziehen.

Besonders problematisch sei, dass Deutschland technologischen Fortschritt systematisch behindere, so Grimm. Gerade dieser sei jedoch entscheidend für nachhaltiges Wachstum. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, fordert sie eine grundlegende Reform des regulatorischen Rahmens.

Als Vorbild nennt Grimm Länder wie Dänemark und Schweden, die durch innovationsfreundliche Vorschriften und flexible Arbeitsmärkte überzeugen. Ohne tiefgreifende Veränderungen werde Deutschland kaum dynamisches Wirtschaftswachstum erreichen, betont sie.

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Ihre Aussagen unterstreichen die Sorgen um Deutschlands Fähigkeit, im Technologie- und Innovationswettbewerb mitzuhalten. Der Ruf nach regulatorischen Reformen spiegelt die breiteren Bedenken hinsichtlich der wirtschaftlichen Zukunft des Landes wider. Grimms Kritik macht deutlich: Es braucht wirksamere Politiken, um das Wachstum zu stärken.

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