20 April 2026, 12:27

30 Jahre Spätaussiedler in Bayern: BKDR feiert kulturelles Erbe mit prominenten Gästen

Altes Buch mit detaillierter Karte von Bayern vor schwarzem Hintergrund, die geographische Merkmale zeigt.

30 Jahre Spätaussiedler in Bayern: BKDR feiert kulturelles Erbe mit prominenten Gästen

Bayerisches Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) feiert Meilenstein am 27. Januar 2023

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Unter dem Motto "30 Jahre Spätaussiedler in Bayern" beging das Bayerische Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) am 27. Januar 2023 einen bedeutenden Jahrestag. Die Veranstaltung fand im Nürnberger City-Park-Center statt und zog prominente Gäste an, darunter Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder, der die Verdienste der Gemeinschaft würdigte.

Das BKDR, 2019 gegründet, setzt sich für die Bewahrung und Förderung des kulturellen Erbes der Deutschen aus dem postsowjetischen Raum ein. Im Mittelpunkt steht dabei die Geschichte der Spätaussiedler – jener Menschen, die nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion nach Deutschland übersiedelten. Seit 1993 haben rund 1,7 Millionen Menschen aus diesen Regionen im Rahmen von Aussiedlerprogrammen in Deutschland eine neue Heimat gefunden.

Im Rahmen der Feier präsentierte Dr. Viktor Krieger aktuelle Zahlen zur Entwicklung der Gemeinschaft: Heute leben etwa 2,5 Millionen ethnische Deutsche aus Russland in Deutschland, davon allein rund 400.000 in Bayern.

Kulturministerin Ulrike Scharf lobte das Engagement des BKDR und sicherte die weitere Unterstützung für dessen Projekte zu. Auch Ministerpräsident Dr. Markus Söder betonte die Bedeutung der kulturellen Bewahrungsarbeit und bekräftigte seinen Rückhalt. Beide Politiker hoben hervor, wie wichtig es sei, die Verbindung zur Geschichte und den Traditionen der Gemeinschaft zu stärken.

Die Veranstaltung unterstrich den nachhaltigen Einfluss der Spätaussiedler in Bayern. Mit anhaltender politischer und öffentlicher Förderung führt das BKDR seine Mission fort, das kulturelle Erbe zu schützen. Das Zentrum bleibt ein zentraler Anlaufpunkt für die rund 400.000 Angehörigen der Gemeinschaft im Freistaat.

Quelle