27 March 2026, 14:32

40 Jahre Aschaffenburger Frauenhören: Kampagnen, rote Bänke und Gleichberechtigung

Plakat für die Feier des Internationalen Frauentags von Team Redstone mit einer Frau, die eine Fahne hält, auf der "Frauen-Gleichstellung" steht, Logos und Veranstaltungdetails unten.

40 Jahre Aschaffenburger Frauenhören: Kampagnen, rote Bänke und Gleichberechtigung

40 Jahre Aschaffenburger Frauenhören: Ein Rückblick mit Weitsicht

Im März 2026 feierte das Aschaffenburger Frauenhören sein 40-jähriges Bestehen mit einer Reihe von Veranstaltungen und Initiativen. Organisiert vom Büro für Chancengleichheit, stand die Kampagne im Zeichen des anhaltenden Kampfes um Gleichberechtigung – bei gleichzeitiger Würdigung bereits errungener Erfolge. Das Programm umfasste öffentliche Diskussionsrunden, kulturelle Events und symbolträchtige Installationen im gesamten Landkreis.

Den Auftakt bildete die Aktion "Rund um den Internationalen Frauentag", koordiniert von der Kreisverwaltung. Über soziale Medien wurden Themen wie Sexismus, Entgeltgleichheit und Care-Arbeit aufgegriffen, um im Vorfeld der Hauptveranstaltungen für Aufmerksamkeit zu sorgen.

Ein feministisch-literarischer Abend, veranstaltet in Kooperation mit benachbarten Landkreisen und einer Partnerstadt, zog 55 Teilnehmer:innen an. Ergänzt wurde das Programm durch eine Vernissage, ein Benefizkonzert, eine Lesung und eine Filmdiskussion – stets mit Fokus auf Gleichstellung und Empowerment.

Am 20. März selbst blickte das Frauenhören auf vier Jahrzehnte engagierter Arbeit zurück. Der Internationale Frauentag, 1910 von Clara Zetkin ins Leben gerufen, hat seither maßgeblich zur Durchsetzung von Rechten und Repräsentation beigetragen. Die Initiative bekräftigte ihr Engagement für Selbstbestimmung, die Bekämpfung von Gewalt und die Verwirklichung echter Gleichberechtigung.

Im Rahmen der Kampagne wurde in Großostheim eine weitere rote Bank im Ringheimer Bürgerpark aufgestellt. Damit erhöht sich die Zahl dieser Mahnmale im Landkreis auf zehn – jede von ihnen ein sichtbares Zeichen gegen häusliche und sexualisierte Gewalt an Frauen.

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Das Büro für Chancengleichheit betonte, dass die Bänke sowohl als Gedenkort als auch als Aufruf zum Handeln dienen. Ihre Platzierung im öffentlichen Raum soll den Dialog über Sicherheit und Gleichstellung kontinuierlich fördern.

Die Kampagne 2026 verband kulturelle Teilhabe mit konkreter Advocacy-Arbeit. Zehn rote Bänke stehen nun im Landkreis – Symbole des Kampfes gegen geschlechtsspezifische Gewalt. Die Organisator:innen bleiben weiter treibende Kraft für strukturellen Wandel und bauen auf 40 Jahre aktivistische Arbeit auf.

Quelle