702.300 Euro für Kulturprojekte: Mittelfranken profitiert von bayerischen Fördermitteln 2026
Mariechen Grein Groth702.300 Euro für Kulturprojekte: Mittelfranken profitiert von bayerischen Fördermitteln 2026
Der Bayerische Landtag hat neue Fördermittel für Kulturprojekte in ganz Mittelfranken bewilligt. Insgesamt fließen 702.300 Euro in Initiativen im Jahr 2026, wobei ein Teil des Geldes Frauenkulturorganisationen und lokale Ausstellungen unterstützt. Die Beschlüsse wurden am 29. April 2026 vom Haushaltsausschuss finalisiert.
In Fürth zog das Frauenmuseum 2025 an einen neuen Standort in der Hirschenstraße um. Durch den Umzug stiegen die jährlichen Betriebskosten auf etwa 30.000 Euro. Die grüne Landtagsabgeordnete Barbara Fuchs fordert seitdem eine dauerhafte institutionelle Förderung, um die Zukunft des Museums zu sichern.
Der Bayerische Kulturfonds stellt Kulturinstitutionen in Fürth und dem umliegenden Landkreis 26.400 Euro zur Verfügung. Zu den Empfängern zählt der Verein Frauenwelten, der 8.400 Euro für eine Sonderausstellung im Museum für Frauenkultur Regional-International erhält.
Darüber hinaus wurde dem Verein Komponistinnenkonzerte ein Zuschuss von 6.300 Euro bewilligt. Auch der KulturPalast Anwanden profitiert und erhält 11.700 Euro für seine Ausstellung "Voll Stoff!" auf dem Wolfgangshof. Diese Projekte wurden aufgrund ihrer überregionalen kulturellen Bedeutung ausgewählt.
Der SPD-Landtagsabgeordnete Harry Scheuenstuhl rief lokale Einrichtungen dazu auf, die verfügbaren Landesmittel voll auszuschöpfen. Die Fördergelder sollen vielfältige Kulturarbeit unterstützen und gleichzeitig den gestiegenen Kosten von Organisationen wie dem Frauenmuseum begegnen.
Die bewilligten Mittel tragen dazu bei, Ausstellungen, Aufführungen und Kulturorte in Mittelfranken zu erhalten. Mit der Verteilung von 702.300 Euro im Jahr 2026 fördert der Bayerische Kulturfonds weiterhin Projekte von regionaler und überregionaler Bedeutung. Lokale Gruppen verfügen nun über zusätzliche Ressourcen, um ihre geplanten Aktivitäten umzusetzen.






