Anke Greifeneder revolutioniert deutsches Streaming mit mutigen HBO-Max-Projekten
Mariechen Grein GrothAnke Greifeneder revolutioniert deutsches Streaming mit mutigen HBO-Max-Projekten
Anke Greifeneder, Chefin von HBO Max Deutschland, fördert neue deutsche Talente im Streaming-Bereich. Bei der Eröffnung des Seriencamp in Köln erhielt sie den German TV Disruptor Award 2026. Ihr Team entwickelt derzeit mutige Projekte – von Thrillern bis hin zu Dokumentationen.
Nun will sie die nächste Welle lokal produzierter Serien im Stil von HBO prägen, inspiriert von Erfolgsformaten wie Girls oder Half Man. Greifeneder begann ihre Karriere als Schriftstellerin und veröffentlichte Romantic-Comedys im Stil von Bridget Jones. Eines ihrer Bücher wurde später für einen deutschen Film adaptiert. Später wechselte sie ins Fernsehen und arbeitete für US-Sender wie MTV, TNT und Cartoon Network.
Bei HBO Max verantwortet sie die Eigenproduktionen für den deutschsprachigen Raum und Frankreich. Zu ihren aktuellen Projekten zählen ein Prequel zum Krimi 4 Blocks, eine düstere Adaption von Struwwelpeter sowie eine Dokumentation über den spektakulären Diebstahl der berüchtigten Big Maple Leaf-Goldmünze in Berlin.
Greifeneder ist überzeugt, dass das deutsche Publikum zwar US-Fernsehen schätzt, gleichzeitig aber starke lokale Geschichten sucht. Um dies zu erreichen, will sie klassische Formate aufbrechen und Genres neu denken. Ihr Ziel: eine neue Generation deutscher Macher:innen zu entdecken, die frischen, hochwertigen Streaming-Content liefern.
Der German TV Disruptor Award 2026 würdigt ihren Einsatz, die Branche aufzumischen. Unter ihrer Führung sucht HBO Max nach Stimmen, die eine neue Ära des deutschen Fernsehens prägen können. Greifeneders Ansatz setzt auf kreative Risiken und die Neuerfindung von Genres. Ihre kommenden Projekte – von Thrillern bis zu True-Crime-Dokus – spiegeln diesen Anspruch wider. Ob ihre Vision das deutsche Streaming in den nächsten Jahren nachhaltig verändert, wird sich zeigen.






