Schaeffler mit Gewinnsprung trotz sinkender Umsätze im ersten Quartal
Mariechen Grein GrothSchaeffler mit Gewinnsprung trotz sinkender Umsätze im ersten Quartal
Schaeffler meldet gemischte Ergebnisse für das erste Quartal – Gewinnsprung trotz Umsatzrückgang
Der Automobilzulieferer Schaeffler hat für das erste Quartal ein durchwachsenes Ergebnis vorgelegt: Während der Nettogewinn stark stieg, verzeichnete das Unternehmen einen leichten Umsatzrückgang. Der Gewinn kletterte dank Sonderfinanzeffekten um fast 80 Prozent auf 231 Millionen Euro. Die Gesamtumsätze sanken jedoch um 1,6 Prozent auf 4,09 Milliarden Euro, was vor allem auf Währungseffekte zurückzuführen ist.
Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) ging im Jahresvergleich um 4,1 Prozent zurück und lag bei 322 Millionen Euro. Auch die operative Marge verringerte sich leicht um 0,2 Prozentpunkte auf 7,9 Prozent. Während die Sparten Automobilzulieferung und Aftermarket eine solide Performance zeigten, kämpfte das Industriegeschäft mit Herausforderungen.
Die Integration von Vitesco, dem von Schaeffler übernommenen Antriebsspezialisten, verläuft laut Plan. Die vollständige Fusion soll noch vor Ende 2024 abgeschlossen werden. Parallel dazu baut das Unternehmen seine Präsenz in den USA aus: Bis 2032 sollen am neuen Standort in Ohio rund 450 Arbeitsplätze entstehen.
Konzerchef Klaus Rosenfeld bestätigte, dass Schaeffler trotz der uneinheitlichen Quartalszahlen an seiner Prognose für das Gesamtjahr festhält. Der deutliche Gewinnanstieg steht damit im Kontrast zu rückläufigen Umsätzen und operativen Kennziffern. Zu den Schwerpunkten der kommenden Jahre zählen der Ausbau in Ohio sowie die Integration von Vitesco. Schaeffler behält die Entwicklung in seinen Automobil- und Industriesparten weiterhin genau im Blick.






