Apotheker bangt um Arbeitsfähigkeit: eHBA-Karte droht ungültig zu werden
Mariechen Grein GrothApotheker bangt um Arbeitsfähigkeit: eHBA-Karte droht ungültig zu werden
Apotheker Rainer Bellmann steht vor Unsicherheit, da der Gültigkeitszeitraum seiner elektronischen Gesundheitsberufekarte (eHBA) demnächst abläuft. Die Karte, deren Frist am 6. November endet, wurde trotz mehrfacher Versuche, das Problem mit dem Anbieter D-Trust zu klären, bisher nicht ersetzt.
Bellmann hatte bereits im August einen Antrag auf Verlängerung gestellt. D-Trust lehnte diesen aufgrund eines internen Fehlers ab. Er beantragte die Karte Anfang September erneut und erhielt am 22. September die Mitteilung, dass die Produktion begonnen habe und die Zusendung bald erfolgen werde.
Später entschuldigte sich D-Trust für die Verzögerungen und die widersprüchlichen Angaben. Einen konkreten Zeitplan, wann Bellmann die neue Karte erhalten werde, nannte das Unternehmen jedoch nicht. Die Antworten des Kundenservice blieben uneinheitlich, sodass er ohne aktuelle Informationen blieb.
Die Bayerische Landesapothekerkammer (BLAK) zeigte zwar Verständnis für Bellmanns Sorgen, bestätigte aber, dass sie nicht eingreifen könne. Bellmann kritisierte zudem das bestehende System und forderte, die Gültigkeitsdauer der eHBA-Karten zu verlängern, um solche Probleme künftig zu vermeiden.
Da seine aktuelle Karte Anfang November abläuft, steht Bellmann weiterhin ohne Ersatz da. Die fehlende Bestätigung eines Liefertermins wirft Fragen auf, ob er seine Arbeit nahtlos fortsetzen kann. Eine endgültige Lösung hat D-Trust bisher nicht vorgelegt.






