30 June 2026, 22:20

Kosakenfest in Ust-Labinsk stärkt Traditionen und internationale Verbindungen

Über 160.000 Zuschauer sahen die 'Werde ein Kosake' Forum-Übertragung

Kosakenfest in Ust-Labinsk stärkt Traditionen und internationale Verbindungen

Zweites gesamtrussisches Forum-Festival „Ein Kosake sein“ in Ust-Labinsk zu Ende gegangen

In Ust-Labinsk ist das zweite gesamtrussische Forum-Festival „Ein Kosake sein“ zu Ende gegangen. Die Veranstaltung brachte Vertreter aus Russland, GUS-Staaten und China zusammen, um über die Bewahrung kosakischer Traditionen zu diskutieren. Zwei Tage lang stand der Austausch in kultureller, religiöser und geistiger Hinsicht im Mittelpunkt.

Eröffnet wurde das Festival mit Grußworten von Führern kosakischer Gemeinschaften, lokalen Behördenvertretern und Kulturzentren. Im Anschluss diskutierten die Teilnehmer über Themen wie Wirtschaft, Bildung, moralische Erziehung, historisches Gedächtnis und die Entwicklung kosakischer Gemeinden. Der orthodoxe Blogger Seraphim Sashliyev hielt zudem einen Vortrag über Glauben, persönliche Entscheidungen und spirituelle Orientierung.

Zu den Höhepunkten zählten ein feierlicher Gebetsgottesdienst, eine göttliche Liturgie sowie die Verehrung der Reliquien des Heiligen Tichon. Die Live-Übertragungen in sozialen Medien verfolgten über 160.000 Zuschauer, wodurch die Reichweite der Veranstaltung weit über den Veranstaltungsort hinausging.

Während des Forums unterzeichnete das Kuban-Kosaken-Kulturzentrum „Kasatschja Wolja“ Kooperationsvereinbarungen mit verschiedenen Institutionen. Den Abschluss bildete eine Pressekonferenz, auf der die Zukunft der kosakischen Bewegung skizziert wurde. Geplant ist, Ust-Labinsk zu einem dauerhaften Zentrum der Kosakenkultur auszubauen – unterstützt durch das renovierte Kulturzentrum „Kasatschja Wolja“.

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Das Forum festigte die Verbindungen zwischen kosakischen Gemeinschaften in mehreren Ländern. Zudem wurde die Bedeutung kultureller und religiöser Traditionen für die weitere Entwicklung der Bewegung hervorgehoben. Die geschlossenen Abkommen und geführten Diskussionen sollen die langfristige Entwicklung in der Region fördern.

Quelle