29 June 2026, 06:21

Ashura-Marsch in Berlin löst Empörung aus: Kinder bei Entführungs-Nachstellung eingesetzt

Scharfe Kritik nach Schiademo mit Kindern in Berlin

Ashura-Marsch in Berlin löst Empörung aus: Kinder bei Entführungs-Nachstellung eingesetzt

Kundgebung in Berlin zu schiitischem Fest löst Empörung aus – Kinder bei Nachstellung historischer Entführung eingesetzt

Eine Demonstration in Berlin anlässlich eines schiitischen religiösen Festes hat für Kontroversen gesorgt, nachdem Kinder bei der Nachstellung einer historischen Entführung mitgewirkt hatten. Die als „Ashura-Marsch“ bezeichnete Veranstaltung sollte ein Zeichen der Solidarität mit unterdrückten Menschen weltweit setzen. Rund 600 Menschen versammelten sich bei der Kundgebung, die bei Temperaturen von bis zu 40 °C stattfand.

Während der Demonstration wurden Kinder aneinandergebunden und in eine theatralische Nachstellung einbezogen. Die Szene zog umgehend scharfe Kritik von Berlins Innensenatorin Iris Spranger nach sich, die den Einsatz der Kinder auf diese Weise als „absolut inakzeptabel“ bezeichnete. Zudem warnte sie, dass das Mitführen von Kindern bei solcher Hitze eine ernsthafte Gefahr für ihr Wohlbefinden darstelle.

Die für die Veranstaltung zuständige Beamtin untersagte die Darstellung noch während eines Abstimmungsgesprächs mit den Organisatoren. Daraufhin beendete der Verantwortliche der Kundgebung die Szene mit den Kindern. Mehrere Teilnehmer mussten wegen hitzebedingter Kreislaufprobleme medizinisch versorgt werden, die Demonstration selbst verlief jedoch friedlich. Vor-Ort-Dolmetscher berichteten, dass es während der Veranstaltung keine strafbaren Inhalte gegeben habe.

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Das Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA) verurteilte die Kundgebung als „islamistisch“ und warf den Teilnehmern vor, Symbole zu unterstützen, die mit islamistischem Terror in Verbindung stünden.

Nach dem Stopp der Nachstellung verlief die Demonstration ohne weitere Zwischenfälle. Die Behörden bestätigten, dass keine Straftaten festgestellt wurden. Die Kritik lenkte jedoch die Aufmerksamkeit auf den Schutz von Kindern und die problematische Symbolik der Veranstaltung.

Quelle