Audi trennt sich von Transformationschefin Yvonne Bettkober nach nur Monaten
Mariechen Grein GrothAudi trennt sich von Transformationschefin Yvonne Bettkober nach nur Monaten
Audi gibt Abgang von Yvonne Bettkober bekannt
Audi hat den Abschied von Yvonne Bettkober verkündet, die seit Anfang 2025 die Umstrukturierungsmaßnahmen des Unternehmens geleitet hat. Ihr Ausscheiden erfolgt im Rahmen einer einvernehmlichen Lösung, wie die Volkswagen Group bestätigt. Der Autobauer würdigt ihre Verdienste bei der Vorantreibung zentraler Veränderungen in einer Phase des Umbruchs.
Bettkober hatte im März 2025 die Leitung der Abteilung "Transformation, Beratung und Organisation" bei Audi übernommen. Ihre Aufgabe bestand darin, Prozesse zu straffen, die Effizienz zu steigern und die Unternehmensstruktur neu auszurichten. Zwar wurden keine konkreten Kosteneinsparungen oder messbaren Verbesserungen öffentlich benannt, doch betonte Audi in Pressemitteilungen, dass sie maßgeblich dazu beigetragen habe, das Unternehmen fokussierter und agiler aufzustellen.
Audi-Chef Gernot Döllner würdigte ihre Arbeit bei der Weiterentwicklung der Transformation des Konzerns. Unter ihrer Führung erreichte die Marke mehrere Meilensteine im Rahmen des Restrukturierungsplans. Der Autobauer versicherte, dass das Engagement für den anhaltenden Wandel – in Organisation, Produktstrategie und Technologie – unverändert bleibe.
Übergangsweise übernimmt Daniel Kauer, derzeit Leiter des Generalsekretariats und der Konzernstrategie, Bettkobers bisherige Verantwortungsbereiche. Ein dauerhafter Nachfolger steht noch nicht fest.
Mit Bettkobers Abgang endet eine zwar kurze, aber prägende Phase ihrer Tätigkeit bei Audi. Das Unternehmen wird sein Transformationsprogramm ohne Unterbrechung fortsetzen und auf den bisher erzielten Fortschritten aufbauen. Ihre Rolle bei der Steigerung von Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit wurde von der Unternehmensführung ausdrücklich anerkannt.






