26 March 2026, 22:25

Automobilbranche zeigt erste Anzeichen der Erholung im Oktober

Eine Liniengrafik, die die Anzahl der von COVID-19 betroffenen US-Geschäfte zeigt, unterteilt in Erholung und wirtschaftliche Erholung nach Branche, mit begleitendem Text, der die Gesamtauswirkungen und Erholungsdaten zusammenfasst.

Automobilbranche zeigt erste Anzeichen der Erholung im Oktober

Leichte Erholung der Stimmung in der Automobilbranche im Oktober

Die Automobilindustrie verzeichnete im Oktober eine leichte Erholung der Geschäftserwartungen – nach einem Rückgang im September. Insgesamt bleibt die Stimmung jedoch gedrückt. Wichtige Indikatoren deuten nun aber auf eine Besserung hin, insbesondere bei der Nachfrage und den Zukunftsaussichten.

Die Nachfrage im Sektor ist spürbar gestiegen und hat die Kapazitätsauslastung auf 84,2 Prozent getrieben – den höchsten Wert in diesem Jahr. Trotz dieses Anstiegs hat sich die aktuelle Lage der Branche leicht verschlechtert: Der entsprechende Indikator sank von -20,4 Punkten im September auf -21,6 Punkte im Oktober.

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Die Geschäftserwartungen hingegen erreichten den höchsten Stand seit zwei Jahren. Der Indikator kletterte von -22,1 Punkten im September auf -3,9 Punkte im Oktober – ein Zeichen wachsender Zuversicht. Auch die Exportaussichten hellten sich auf und stiegen auf 18,0 Punkte.

Die Kapazitätsnutzung fällt in der Branche jedoch unterschiedlich aus: Während die Werke von Škoda bis 2025 eine Vollauslastung erreichen sollen, lagen die Fabriken in Bayern im zweiten Quartal nur bei 77,7 Prozent – unter der üblichen Marke von 85 Prozent. Volkswagen hingegen fährt die Kapazitäten wegen Überangebots weiter zurück.

Der Gesamtindex für das Geschäftsklima in der Branche verbesserte sich von -21,3 Punkten im September auf -12,9 Punkte im Oktober. Immer weniger Unternehmen klagen über Auftragsmangel – ein weiteres Anzeichen für die vorsichtige Erholung der Stimmung.

Die Oktober-Daten deuten auf eine zaghafte Aufhellung in der Automobilindustrie hin. Zwar bleibt die Stimmung negativ, doch die stärkere Nachfrage und die besseren Exportaussichten sprechen für eine schrittweise Stabilisierung. Die Anpassungen bei den Kapazitäten zeigen jedoch, dass die Branche weiterhin mit der Herausforderung kämpft, Angebot und Marktnachfrage in Einklang zu bringen.

Quelle