Bayerische Staatsforsten verdoppeln Gewinn und setzen auf Windkraft und Sturmschutz
Mariechen Grein GrothWaldbesitz: Ziel von 500 Windrädern bis 2030 soll erreicht werden - Bayerische Staatsforsten verdoppeln Gewinn und setzen auf Windkraft und Sturmschutz
Bayerische Staatsforsten verzeichnen deutlichen Gewinnanstieg im Geschäftsjahr 2024/25
Die Bayerischen Staatsforsten haben im Haushaltsjahr 2024/25 einen deutlichen Gewinnsprung verzeichnet. Der Nettogewinn verdoppelte sich nahezu und erreichte fast 44 Millionen Euro. Gleichzeitig schreiten die Pläne für erneuerbare Energien und die Vorbereitung auf Sturmschäden zügig voran.
Laut dem jüngsten Finanzbericht der Behörde stieg das Einkommen beträchtlich. Während der Nettogewinn im Vorjahr noch bei knapp unter 20 Millionen Euro lag, kletterte er in diesem Jahr auf fast 44 Millionen Euro.
Auch der Ausbau der Windenergie in Bayern kommt voran. Aktuell sind 104 Windkraftanlagen in den Staatsforsten in Betrieb. Weitere 300 sollen bis Anfang nächsten Jahres hinzukommen. Beamte zeigen sich nun optimistisch, dass das Ziel von 500 Anlagen bis 2030 realistischer ist als viele andere Landesinitiativen.
Neben den Energieprojekten bleibt die Gefahr durch Sturmschäden ein zentrales Thema. Der bestehende Risikofonds in Höhe von 200 Millionen Euro soll aufgestockt werden. Die Behörden streben an, ihn auf 340 Millionen Euro zu erhöhen, um künftige wetterbedingte Verluste abzufedern. Bisher wurden bereits 160 Millionen Euro für diesen Zweck zurückgelegt.
Die Staatsforsten bauen sowohl ihre finanziellen Rücklagen als auch ihre Kapazitäten im Bereich erneuerbarer Energien aus. Mit steigenden Gewinnen und planmäßigen Windkraftprojekten rüstet sich die Organisation für kommende Herausforderungen. Der aufgestockte Risikofonds soll helfen, die erwarteten Sturmschäden in den nächsten Jahren zu bewältigen.






