13 March 2026, 20:36

Bayern verdoppelt Games-Förderung und startet erste Branchenstudie

Ein aufgeschlagenes Buch mit einer detaillierten Karte von Bayern, auf der Städte und Ortschaften beschriftet sind, begleitet von beschreibendem Text.

Bayern verdoppelt Games-Förderung und startet erste Branchenstudie

Bayern fördert Spielebranche mit neuen Mitteln und Forschung

Bayern stärkt seine Unterstützung für die Games-Branche mit neuen Fördergeldern und Studien. Der Freistaat verdoppelt seine finanzielle Förderung für Spielentwicklung und Veranstaltungen. Gleichzeitig wurde eine umfassende Untersuchung zum bayerischen Games-Sektor in Auftrag gegeben, um dessen wirtschaftliche Bedeutung und künftiges Wachstum zu analysieren.

Die erste spezifische Studie zur bayerischen Spieleindustrie erhält zusätzliche Mittel in Höhe von 42.000 Euro. Sie wird zentrale Wirtschaftsdaten, strukturelle Trends und Expansionspotenziale untersuchen. Den Zuschlag für die Durchführung erhielt das Forschungsunternehmen Goldmedia GmbH von der Medien.Bayern GmbH in Zusammenarbeit mit Games/Bavaria und XPLR: MEDIA in Bayern. Erste vorläufige Ergebnisse werden für Anfang 2026 erwartet.

Die Games-Szene in Bayern hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Mittlerweile sind rund 350 Unternehmen in der Region ansässig – ein Anstieg um 40 Prozent gegenüber etwa 250 im Jahr 2021. Treiber dieses Wachstums sind staatliche Förderprogramme sowie Münchens Ruf als Technologie-Standort.

Im kommenden Frühjahr richtete München zudem den Deutschen Computerspielpreis aus. Die Veranstaltung unterstreicht die wachsende Bedeutung der Region für die nationale Games-Landschaft.

Die Studie soll bis 2026 detaillierte Einblicke in die Games-Wirtschaft Bayerns liefern. Mit erhöhten Fördermitteln und einer steigenden Zahl an Unternehmen will der Freistaat seine Position in der Branche weiter ausbauen. Die anstehenden Auszeichnungen in München bekräftigen zudem das Engagement für die Unterstützung von Spieleentwicklern und Events.

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